Bones

Institutet / L'Outil

06.märz 2014 berlin-premiere
08.+09.märz 2014

Let me see you stripped down to the bone. (Depeche Mode)

Die Essenz des Lebens als Knochen; Sterblichkeit als Grundlage des Lebens und aller Lebendigkeit: Gibt es ein Leben nach dem Untoten? Ein Vanitas–Motiv für die Bühne; Bones erkundet und exorziert das Zombiehafte des Lebendigen.
Auf der Suche nach dem bestimmten Moment, wenn Alltagswissen und Wahrnehmung im Angesicht der Erfahrung des Todes einstürzen, stellt Bones die Frage nach den Ängsten und dem Unbehagen, die dieser in sich trägt. Wie verhalten wir uns nach Verlust und Zerfall, nach der finalen existentiellen Erfahrung – die vielleicht auch den Ort einer möglichen Wiederauferstehung öffnet – wie auch immer sie aussehen mag?
Von der universellen Perspektive aus gesehen, erscheint der Tod eines Menschen als marginal, aber wir die Lebenden und Sterbenden- müssen damit umgehen, dass in der Zukunft Fingernägel blau werden und die Haut schwarz.
In einer sich immer mehr beschleunigenden und zunehmend virtuellen Gesellschaft des Spektakels muss die Kenntnis der Sterblichkeit einen Ort schaffen, um das Untote sichtbar zu machen. Vielleicht hat es die authentische Erfahrung des Lebens ersetzt. Es ist eine Erfahrung, die nur in der Tatsache gründen kann, dass wir sterben werden.

Mit ANDERS CARLSSON / VICTOR LENOBLE / ANDRIANA SEECKER / OLOF RUNSTEN Regie OLIVIER VEILLON, CHRISTOPH WIRTH Musik ANDERS CARLSSON Choreographie ANDRIANA SEECKER / CHRISTOPH WIRTH Licht OLIVIER VEILLON / BJÖRN STEGMANN Assistenz OLOF RUNSTEN Produktion INSTITUTET/ OUTIL

EINE SCHWEDISCH-FRANZÖSISCH-DEUTSCHE KOPRODUKTION ZWISCHEN INSTITUTET UND OUTIL
MIT FREUNDLCHER UNTERSTÜTZUNG VON SWEDISH ARTS COUNCIL, CITY OF MALMÖ, RÉGION BOURGOGNE, FESTIVAL ACTORAL DE MONTÉVIDÉO ANS CENTQUATRE PARIS, INKONST MALMÖ UND BALLHAUS OST BERLIN
DAS GASTSPIEL IN BERLIN WURDE MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG DER SCHWEDISCHEN BOTSCHAFT REALISIERT



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