#76 Der Name der Rose oder sie glaubten an Gott und waren des Teufels

Das Helmi

26.+27.november 2015
12.+13.märz 2016

Das Helmi führt den Zuschauer in die phantastisch entrückte Welt frommer und gelehrter Männer, die ihren Tag nach liturgischen Stunden einteilen und mit philosophischen Debatten verbringen.
Eine Handschrift aus jenen Tagen berichtet vom Untergang einer reichen Abtei, der mit dem Tod von fünf Mönchen begann und mit einem griechischen Manuskript endete. Was im Jahre 1327 mit geheimen Wissenschaften, unbekannten Giften, euphorischen Flagellanten, weisen Franziskanern, grausamen Inquisitoren und eifersüchtig gehüteten Schätzen geschah, liegt jedoch nicht so fern wie die ungewohnt-exotische Atmosphäre vermuten lässt.
Hinter den rivalisierenden Sekten, den theologischen Richtungskämpfen, hinter Intrige und Mord zeigen sich aktuelle politische, kulturelle und sexuelle Auseinandersetzungen.
Die spöttische Ironie dieser Verbannung der Gegenwart ins Mittelalter wird bei uns vom gegensätzlichen Heldenpaar, dem Franziskanerpater William von Baskerville und dem Dauernovizen Adson von der Melk begleitet – eine Liaison wie wir sie heute nur von Marvel oder Das Helmi kennen!

von und mit burkart ellinghaus / solène garnier / felix loycke / florian loycke / brian morrow / emir tebatebai

eine produktion von das helmi in kooperation mit dem ballhaus ost
gefördert durch den regierenden bürgermeister von berlin – senatskanzlei – kulturelle angelegenheiten

Senat



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