Die goldene Elf

Claudia Sennecke

24.april 2014 premiere
26.+26.april 2014

WM 1954. Das Wunder von Bern, die sogenannte Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland. Für Ungarn eine bittere Niederlage, die sich in das gesellschaftliche Gedächtnis einbrannte.
Sechs Menschen begegnen sich zur Trauerfeier ihres Fußballhelden Ferenc Puskás. Sie lernen sich am Rand des untergehenden ungarischen Fußballs kennen, berichten von sich, ihren Träumen und ihrem Leben in Ungarn, das seit zehn Jahren Teil der europäischen Union ist.

60 Jahre nach dem WM-Finale untersucht die Regisseurin Claudia Sennecke nun die Stimmung der Menschen in Ungarn, ihren ungebrochenen Nationalstolz als auch das Gefühl, ein Verlierer zu sein. Zwischen Tor und Abseits, damals und heute reflektiert die Inszenierung die gesellschaftliche Situation, politische Ohnmacht und Demokratieverdrossenheit.
Die Goldene Elf erzählt von der Angst vor dem Leben und Angst vor der Zukunft, über das Sich-nicht-trauen und über die Schönheit des Moments, wenn man es doch tut.

Mit PARBET CHUGH / NORA DECKER / JAN JAROSZEK / ANDREAS KLOPP / JAN-MARTIN MÜLLER / CAROL SCHULER Regie / Text CLAUDIA SENNECKE Ausstattung ANJA GIESCHLER Musik JENS DOHLE Dramaturgie ARNE BLOCH

EINE PRODUKTION VON CLAUDIA SENNECKE IN KOOPERATION MIT DEM BALLHAUS OST



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