#190 Die Pension

Lisa Buchholz / Robert Kraatz

Premiere 12. Oktober 2017
13. | 14. | 16. | 17. Oktober
jeweils 20.00 Uhr

13 | 8 Euro
Karten

»Auf der Welt gibt es viele unbeabsichtigt grausame mechanische Vorrichtungen, die nicht für Menschen konzipiert sind, die auf Händen gehen.« (John Irving, »Die Pension Grillparzer«)

Traumfänger, Bären und Schlangenmenschen. Die zweite Haut wird zum gesellschaftlichen Korsett. Zuflucht bieten die verwinkelten Wände der Pension. Eine ungleiche Familie – zwischen Mikrokosmos, Mimikry und Militanz – deren Geschichte sich zunehmend im Raum konserviert. Aber es gibt einen Plan! Die Pension ist Zufluchtsstätte und Widerstandsnest der Subalternen – aber ist sie als solche zum Scheitern verurteilt? Oder kann sie in ihrem Dasein als Idee (weiter)wirken? Basierend auf John Irvings Kurzgeschichte »Die Pension Grillparzer wird ein begehbarer Mikrokosmos entwickelt und nach der Moral vor dem Knall« gefragt.
Im Anschluss an die Vorstellunge finden Diskussionsrunden in der Pension zu politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen statt, die deren theatrale Innenwelt mit unserer Außenwelt kritisch verschränken.

Das Perfomancekollektiv besteht u.a. aus den Bühnenbildner*innen Lisa Buchholz und Robert Kraatz, dem Regisseur Konstantin Buchholz, dem Autor Lars Werner und der Kostümbildnerin Katharina Kraatz.

mit Inga Kammerer, Linda Mattern, Luisa Rhöse, Langston Uibel Künstlerische Leitung Lisa Buchholz, Robert Kraatz, Konstantin Buchholz Ausstattung Lisa Buchholz, Robert Kraatz Regie Konstantin Buchholz Stücktext Lars Werner Kostüme Katharina Kraatz Puppenspiel Linda Mattern Lichtdesign Florian Fink Programmierung & Gestaltung Website Martin Gnadt Technische Leitung Robert Kraatz Ausstattungsmitarbeit Vanessa Vadineanu Kostümmitarbeit Sarah Wendt Diskussionsgäste Hamze Bytyci, Modernes Theater Oderland, Staub zu Glitzer u.a.

Eine Produktion von Lisa Buchholz und Robert Kraatz in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, den Fonds Darstellende Künste e. V. und die Mart Stam Stiftung.





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