#129 Exit Ayahuasca

Tobias Yves Zintel / Przemek Zybowski



© Tobias Yves Zintel

08.oktober 2016 premiere
09.+13.+14.+15.+16.oktober
jeweils 20:00 uhr

15 / 10 EURO
KARTEN

Herr Kurt Widmer hat keine Angehörigen. Er ist Rentner, lebt in einem Altersheim, raucht zwei Packungen Zigaretten am Tag und hat mehrere schwere Herzinfarkte überlebt. Er möchte sterben, aber aus Angst vor einer Behinderung kommt ein eventuell missglückter Suizidversuch für ihn nicht in Frage. Obwohl sein Vormund ihm nur 10 Euro am Tag zugesteht, hat er für eine Mitgliedschaft bei der Sterbehilfeorganisation EXIT 900 Euro bezahlt. Leider verweigern ihm verschiedene Psychiater das Zeugnis, dass er psychisch gesund und urteilsfähig sei – die wichtigste Voraussetzung für eine Freitodbegleitung durch EXIT. Kurt Widmer wird stattdessen „chronische Suizidalität bei depressiver Störung“ attestiert. Er kann deshalb die Freitodbegleitung nicht in Anspruch nehmen.

Die Lage ändert sich, als Widmer jene Psychiaterin wiedertrifft, die ihm über Jahre eine Depression attestiert hat, und gegen seinen Willen eine Einweisung in eine geschlossene Abteilung veranlasste. Jetzt selbst an ihrem Beruf zweifelnd, schlägt sie ihm vor, eine schamanische Sitzung zu besuchen, bei der sie gemeinsam die heilige Pflanze AYAHUASCA einnehmen. Nach der Erfahrung mit AYAHUASCA kommen Kurt Widmer Zweifel, ob er noch eine Freitodbegleitung durch EXIT wünscht. Für die ÄRZTIN scheint der Weg zurück in die westliche Medizin unmöglich.

mit STEEV LEMERCIER / RASMUS SLÄTIS / TAMARA SAPHIR / JOHANNES SUHM Regie TOBIAS YVES ZINTEL Text PRZEMEK ZYBOWSKI DRAMATURGIE ANDREAS WOLFSTEINER Bühne PHILIP WIEGARD Kostüme JUTTA KLINGEL Licht FABIAN EICHNER Regieassistenz ALE BACHLECHNER HOSPITANZ TABESCH MEHRABI Produktionsleitung TINA PFURR / Ballhaus Ost

EINE PRODUKTION VON ZINTEL / ZYBOWSKI IN KOOPERATION MIT DEM BALLHAUS OST
GEFÖRDERT DURCH DEN HAUPTSTADTKULTURFONDS



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