#23 I Believe in Jim Jones

Pfurr / Jahnke / Lwowski

Jim Jones_1

Jim Jones_2

Jim Jones_3

© Romy Springsguth

04.dezember 2014 premiere
05.+06.+07.dezember 2014

„Nur wer Demut zeigt wird belohnt.“

Der Prediger Jim Jones brachte 1978 über 900 Menschen dazu, ihm in den gemeinsamen Suizid zu folgen. Was ursprünglich als sozialistische Glaubensgemeinschaft ins Leben gerufen wurde, entwickelte sich über die Jahre zu Peoples Temple, einer sektenähnlichen Gemeinschaft mit einem ebenso charismatischen wie gefährlichen Anführer: „I love Socialism and I’d be willing do die to bring it about, but if I did, I’d take a thousand with me.”
Inspiriert durch die Figur Jim Jones, die von ihm errichtete Machtmaschinerie und seine Manipulationskraft, erfinden wir ein Spiel, das uns – als seelischer und körperlicher Reinigungsprozess – vom reaktiven Verstand befreien soll. Die Frage ist nicht, ob wir sterben, sondern in welchem System wir gelebt, an was wir geglaubt haben und wofür wir gestorben sind.
I Believe in Jim Jones ist die Gründung einer neuen Glaubengemeinschaft, eine Komposition aus Geräuschen und Licht mit zwei Anführerinnen und einem Kinderchor, der an unseren Urinstinkten kratzt und damit vielleicht die größte Verführung darstellt: Sind wir die Manipulierer oder die Manipulierten?

mit nele jahnke / julia lwowski / tina pfurr / conrad rodenberg und einem kinderchor (mathilde böttcher / Gnima Hecht / Titus rohde / Caspar Schüchner / Jan Stelling / Rita Stelling) konzept / regie nele jahnke / julia lwowski / tina Pfurr ausstattung romy springsguth kostüm nina kroschinkse musik conrad rodenberg technische leitung volker m. schmidt schneiderei lulu albrecht

eine produktion von pfurr / jahnke / lwowski in kooperation mit dem ballhaus ost
gefördert durch den regierenden bürgermeister von berlin – senatskanzlei – kulturelle angelegenheiten



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