#192 Jahrmarkt der Vernunft

Das Orakel von Delphi
– von Suse Wächter und Manuel Muerte

© Anne Luft

Premiere 26. Oktober 2017
27. | 28. | 29. Oktober
jeweils 20.00 Uhr

15 | 10 Euro
Karten

Der Wunsch, zukünftige Entwicklungen vorherzusagen, begleitet die Menschheit seit jeher. Ob utopisch oder apokalyptisch: Der Blick in die Zukunft gehört zu den liebsten Beschäftigungen der Menschen. Und so kennen alle Zeiten und Kulturen ihre Propheten, Seher, Weisen, Experten, Scharlatane und Trickster.
In ihrem neuen Projekt treffen sich der Magier Manuel Muerte und die Puppenspielerin Suse Wächter zu einer Seance der ganz besonderen Art und erkunden die Höhen und Tiefen der Hellseherei. Mit Sigmund Freud, Charles Darwin, Sokrates und Gott persönlich werden die Grenzen von Realität und Fiktion, Entertainment und Wissensproduktion erkundet, neu vermessen und weit überschritten. Heraufbeschworen aus den Tiefen der Geschichte wird am Ende die Seherin Pythia, die Stimme des Orakels von Delphi. Haben Sie Fragen an die Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft? Werfen Sie sich in einen Strudel schwankender Realitäten und begeben Sie sich auf eine Reise in bizarre Wirklichkeiten.
In einer raumgreifenden Inszenierung, die Figurentheater mit Magie, Musik und Performance verbindet, suchen Manuel Muerte und Suse Wächter nach Verwandtschaftsbeziehungen zwischen dem antiken Orakelwesen und den heutigen Formen des Expertenblicks. So entstehen auf dem Jahrmarkt der Vernunft spekulative Situationen, die sich einer eindeutigen Zuschreibung entziehen. Das Publikum ist eingeladen zu offensichtlicher Manipulation und ahnungslosem Staunen.
Am Ende jedoch soll das gelten, was schon vor mehr als 2500 Jahren über dem antiken Tempel des Orakels von Delphi geschrieben stand: »ERKENNE DICH SELBST!«

mit Patrick Folkerts, Manuel Muerte, Veronika Thieme, Suse Wächter Konzept Suse Wächter, Manuel Muerte Bühne, Raum Constanze Kümmel Musik Chris Imler Produktionsleitung Olaf Nachtwey, Johanna J. Thomas

Eine Produktion von Suse Wächter und Manuel Muerte in Kooperation mit dem Ballhaus Ost, Kampnagel Hamburg und dem FFT Düsseldorf. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, die Kulturbehörde Hamburg und die Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung.











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