JaNeinVielleicht

Katharina Merschel / Christian Weiß

28.+29.märz 2014 wiederaufnahme

Das Publikum verfolgt über eine Live-Videoschaltung einen Menschen auf der Straße in Berlin. Er ist auf der Suche. Im Zuschauerraum hat jede/r die Möglichkeit, ihn zu leiten und über seinen Weg mit zu entscheiden. Was aussieht wie ein Spiel, enttarnt die Sollbruchstellen demokratischer Prozesse und die Abgründe alltäglicher Machtstrukturen. Wieviel Vertrauen habe ich in die Demokratie? Was zählt meine Stimme? Und wo beginnt die Manipulation? Die interaktive Performance lotet die Grenzen zwischen Spiel und Realität aus. Mittels Video-Stream wird die Verbindung zweier Realitäten durch den medialen Filter hinterfragt. Das Publikum nimmt durch demokratische Abstimmungen jederzeit Einfluss auf das Geschehen auf der Straße.

Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen. (Churchill)

Das performative Livetransmission-Spiel wurde zuerst als 30- minütiges Experiment im Rahmen des Enparts-Programms der Biennale Venedig 2010 in Belgrad erarbeitet, u.a. initiiert von Katharina Merschel und Christian Weiß. Eine weitere Version entwickelte Katharina Merschel zusammen mit Aurelie Di Marino am Rits/Brüssel. Für die Weiterentwicklung in Berlin arbeiten Katharina Merschel und Christian Weiß wieder zusammen mit einem eigens für Berlin ausgesuchten Team.

Team SONJA AHOLA / ROLAND BONJOUR / DANIELE FIOR / FABIENNE ELAINE HOLLWEGE / ANNIKA KLÜGEL / MAXIMILIAN LÖWENSTEIN / KATHARINA MERSCHEL / JASNA MILETIC / CHRISTIAN WEIß

EINE KOPRODUKTION MIT DEM BALLHAUS OST
DANK AN DIE UNTERSTÜTZUNG VON MICHAEL CLEMENS UND CHRISTIAN SPRATTE



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