#44 Kinder des Wohlstands

Asuperheroscape

29.+30.september / 01.+02.oktober 2016
jeweils 20:00 uhr

16.+17.+18.+29.+30.april / 02.mai 2015

15 / 10 EURO
KARTEN

Ein ritueller Ort: sanft zur Mitte hin abfallend, dorische Säulen mit monumentalen Götzen, die Zuschauer sitzen im offenen Kreis. Ein Zeremonienmeister im Pferdekostüm tritt herein und begrüßt seine Mittelschicht-Gäste. Er präsentiert sich den Sinnsuchenden als wissende und einfühlsame Autorität. Mit seinen beiden zwei Assistenten Thomas und Annika hat er ein demonstratives Ritual vorbereitet: Eine öffentliche, inquisitorische Zurschaustellung derjenigen, die die großen Ideale Autonomie, Selbstverwirklichung und Kreativität verraten. Was als Spiel beginnt, gerät schnell zum neoliberalen, zynischen Showdown und schließlich zum brutalen Opferungsritual gleichsam als Bedingung für die Geburt einer Neuen Generation.

asuperheroscape produziert seit 2007 ästhetisch überhöhte Alpträume in Vollplastik. Der Mensch erscheint stets zu klein für seine Aufgaben, die gesellschaftlichen Charakter-Kostüme dafür viel zu groß. In übergroßen Schaumstoffpanzern wird öffentlich gedacht, argumentiert, gestritten, geplappert, Finten gelegt, gerungen, vorgeführt. Herangezogen wird alles, was hilft: Klassiker, philosophische Zitate und Alltagsweisheiten. Verhandelt wird es direkt vor, am und mit dem Publikum. Zuletzt waren sie mit Das unfassbare Schicksal der Erlebnisbanane im Ballhaus Ost zu sehen.

mit JOHANNES SUHM / ALEXANDER STOLZE / KASPAR WEISS / FRANZISKA WULF text / konzept TOBIAS BÜHLMANN / FABIAN LARSSON regie TOBIAS BÜHLMANN bühne ISABELLA KELDANY kostüme MIMI BÜHLMANN musik ARVILD BAUD / ALEXANDER STOLZE lichtdesign MAREK LAMPRECHT / CHRISTIAN SELLIN produktion (d) fabian larsson produktion (ch) LISA LETNANSKY regieassistenz LAURA GUHL requisitenbau / bühnenassistenz LISA BRUGGMANN / JOHANNES EISELE / NICOLE FREI / RAHEL HILDBRAND grafik PIERRE MONTANI

EINE PRODUKTION VON ASUPERHEROSCAPE IN KOOPERATION MIT GESSNERALLEE ZÜRICH UND DEM BALLHAUS OST
GEFÖRDERT DURCH DIE STADT ZÜRICH, DEN HAUPTSTADTKULTURFONDS, DEN KANTON ZÜRICH, PRO HELVETIA UND DIE ERNST-GÖHNER-STIFTUNG
MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG DURCH DAS THEATERHAUS BERLIN MITTE















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