Ostern in Kunovice

Franziska Seeberg

17.april 2014 premiere
18.+19.april 204
14.+15.+16.mai 2014

Das war an Ostern. Wir haben uns in Kunovice getroffen. Und hier sitzen wir gerade gemeinsam am Tisch und musizieren.

Ostern in Kunovice begibt sich auf die Spuren einer Fotografie, die vor zwei Jahrzehnten im tschechischen Dorf Kunovice aufgenommen wurde: Wir sehen vier Kinder und einen Mann in einer Wohnstube. Eines der Kinder hält eine Geige in der Hand, ein anderes spielt Blockflöte. Niemand schaut in die Kamera. An der Wand hängen Gemälde, im Esszimmerschrank stapeln sich die Kristallgläser und im Vordergrund liegen Schokoladenostereier in einer Schale auf dem Tisch. Wer sind die fünf Menschen auf dem Bild? Wie ist es ihnen seit dem Osterfest ergangen? Und in wessen Wohnzimmer befinden wir uns?
Ostern in Kunovice verknüpft dokumentarisches Material mit den Mitteln des Musiktheaters und unternimmt eine Reise in ein Bild. Schicht für Schicht werden die Geheimnisse des 20 Jahre alten Fotos aufgedeckt. Dabei verbinden sich Tonaufnahmen aus Kunovice mit tschechischen Volksliedern und werden Teil einer Soundkomposition, die sich dem Foto auf musikalische Weise annähert. Vor uns sehen wir das Bild und hören die beinahe schon vergessenen Geschichten, die es uns erzählt. Wir lernen die Menschen auf dem Foto kennen und erfahren, wie sie damals gelebt haben und wie ihr Leben heute ist. Gemeinsam kehren wir zurück zu den Ursprüngen des Bildes, die weit in der Vergangenheit liegen.

Wir blättern durch ein Fotoalbum, lösen ein Bild heraus und die Geschichte beginnt.

Mit FRANZISKA DICK / CATHRIN ROMEIS Text / Regie FRANZISKA SEEBERG / LISA VERA SCHWABE Komposition NORBERT LANG Sounds aus Kunovice LUKÁS TVRDON Ausstattung JUDITH PHILIPP Technische Leitung RALF ARNDT Produktionsleitung EHRLICHE ARBEIT – FREIES KULTURBÜRO

EINE PRODUKTION VON FRANZISKA SEEBERG IN KOOPERATION MIT DEM BALLHAUS OST
GEFÖRDERT DURCH DEN REGIERENDEN BÜRGERMEISTER VON BERLIN – SENATSKANZLEI – KULTURELLE ANGELEGENHEITEN, DEN FONDS DARSTELLENDE KÜNSTE E.V., DIE RUDOLF AUGSTEIN STIFTUNG UND DEN DEUTSCH-TSCHECHISCHEN ZUKUNFTSFONDS
MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG DES GOETHE-INSTITUTS



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