#28 Posen in Angst

Wenzel & Zybowski

25.april 2014 uraufführung
27.+28.april 2014
03.mai 2014
08.+09.+10.januar 2015

Wir schreiben das Jahr 2040. Jeder Bürger hat inzwischen eine implantierte IP-Adresse und ist so mit dem Bewusstsein (einem Cloud-Algorithmus) dauerhaft online verbunden. Doch da bricht im alten Westeuropa ein mysteriöses Online-Virus aus und die EU stürzt ins Chaos. Einzig in Osteuropa sind bislang keine Infektionen aufgetreten und das autokratische Russland besetzt schon mal vorsorglich das Baltikum und Polen. Aus dem Westen strömen währenddessen ausufernde Flüchtlingsmassen nach Osten, auf nichtgefährdetes Terrain.
In dieser humanitären und politischen Großkrise versuchen auch Rebekka und Boris sich durch Deutschland nach Osten über die Grenze und schließlich nach Posen in Polen durchzuschlagen. Sie stranden in Berlin, im derzeit größten Flüchtlings- und Lazarettlager Europas. Und hier treffen sie auf unvorhergesehene Widerstände, da Boris‘ Genmaterial für die Gewinnung eines Impfstoffes gegen den Virus von großer Bedeutung zu sein scheint.

Seit etwa 6 Jahren arbeiten Johannes Wenzel und Przemek Zybowski in Berlin als Autor-Regie-Team und erarbeiteten zwischen 2011 und 2013 u.a. die Produktionen Hosianna! und Rom – Die lange Rückkehr in den Westen.
In Posen in Angst entwickeln Wenzel & Zybowski gemeinsam mit den bildenden Künstlern Tobias Yves Zintel und Philip Wiegard, dem Musiker und Komponisten Friedrich Greiling ein theatral-musikalisches, teilweise groteskes Sprach- und Bildpanoptikum.

mit MICHAELA HINNENTHAL / EVA LÖBAU / ANDREAS NICKL / JOHANNES SUHM / LALE YAVAS Text przemek zybowski regie johannes wenzel art direction tobias yves zintel musik friedrich greiling produktionsassistenz / musikdramaturgie monica suteu regiehospitanz patrick schneider technische leitung volker m. schmidt produktionsleitung tina pfurr / ballhaus ost mit kunstwerken von philipp wiegard / tobias yves zintel

eine produktion von wenzel & zybowski in kooperation mit dem ballhaus ost und dem teatr nowy poznań
gefördert durch den hauptstadtkulturfonds

HKF



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