#149 Tristan und Isolde

Julian Meding / Jasper Tibbe

12.januar 2017 premiere
13.+14.januar
jeweils 20:00 uhr

15 / 10 EURO
KARTEN

Die Opern Richard Wagners gelten als schön und problematisch. Was bedeutet es, die Kompositionen Wagners im Wissen um dessen Antisemitismus und seine völkische Ideologie zu genießen? Was passiert mit uns, wenn wir uns von Wagners Musik überwältigen lassen?
Tristan und Isolde ist eine szenische Untersuchung der gleichnamigen Oper Richard Wagners im Hinblick auf ihre ästhetischen Strategien und ihre faschistische Komponente. Julian Meding und Jasper Tibbe hören gemeinsam mit dem Publikum Wagners Musik, sprechen Texte von Heinrich Heine und Horst Mahler, singen Passagen des legendären zweiten Akts und geraten dabei in den Sog von Wagner.

Julian Meding und Jasper Tibbe verknüpfen für ihre gemeinsame Arbeit Elemente von Theater, Performance und Lecture. Zum ersten Mal arbeiteten die beiden für die Performance-Trilogie Der Borkenkäferbefall im Bayerischen Wald (2013-2015) zusammen, in der Vorstellungen von Natur und Natürlichkeit verhandelt werden. Gemeinsam mit Felix Scheer entwickelten sie als MedingScheerTibbe 2016 den Liederabend An Tagen wie diesen wünscht man sich Befindlichkeit, bei dem sie mit Liedern über Schulhöfe und Autofahren Nostalgie und Nationalismus in Pop-Musik untersuchen.

von und mit JULIAN MEDING / JASPER TIBBE Dramaturgie / Produktion ANNETT HARDEGEN

EINE PRODUKTION VON JULIAN MEDING UND JASPER TIBBE IN KOOPERATION MIT DEM BALLHAUS OST UND COBRATHEATER.COBRA
GEFÖRDERT DURCH DAS NIEDERSÄCHSISCHE MINISTERIUM FÜR WISSENSCHAFT UND KULTUR
MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG DURCH DAS THEATERHAUS BERLIN MITTE



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