#113 Nachwuchsplattform: Völuspá – Location Analysis

virtuellestheater | berlin



© Max Gadow

23.+24.mai 2016

Im Vollzug seiner regelmäßigen Bestandsaufnahme der Gegenwart hat virtuellestheater festgestellt, dass immer mehr Zeichen darauf hindeuten, dass uns der Anbruch einer völlig neuen Zeit bevorsteht.
Doch was ist das für eine Zukunft, die da auf uns wartet? Tendenzen gehen in unterschiedliche Richtungen. Deswegen untersucht die performative Prüfmaschine Völuspá jährlich, ob die Menschheit bereit für eine Zukunft ist, die wir für eine gute halten. Als Ableger von Völuspá prüft Völuspá – Location Analysis das Potential ausgesuchter Orte, Keimzellen für eine besseren Welt zu werden. Das Verhalten, die Reaktionen und Aussagen der Menschen zu den neun großen Fragen der Schöpfung wird vor Ort überprüft. Schließlich erstellt die Völuspá – Location Analysis einen Bericht zu der Frage: Kann hier gute Zukunft entstehen?

virtuellestheater beschäftigt sich stets mit dem status quo unser Welt und versucht, unsere Gegenwart so zu analysieren, dass den ZuschauerInnen neue Blickwinkel auf bereits Bekanntes ermöglicht werden können. Dieser Prozess, durch den neue subversive Denk- und Möglichkeitsräume zu aktuellen Problemen geschaffen werden, ist für die KünstlerInnen von virtuellestheater die Definition von Virtualität.
Für ihre künstlerische Forschung greifen sie zu nichtlinearen Erzählformen, digitalen Medien und neuer Technik. Mit Hilfe von neuer Technologie, Life-Internetrecherche und Zuschauerinteraktion gestalten sie subversive Installationen für ein gutes Leben und eine bessere Zukunft.
virtuellestheater steht für agile Produktionen, die ohne hierarchische Strukturen und ohne Ausbeutung von Arbeitskraft funktionieren.

Performance Lisa Heinrici / Max Gadow / Sven Björn Popp Entwicklung Alina Weber (Performance) / Adrian Ganea (Video) / Benedikt Ellebrecht (Musik) / Hannah Müller (Performance) / Lea Connert (Produktion) / Lisa Heinrici (Performance) / Max Gadow (Regie, Performance) / Nina Peller (Kostüme) / Sven Björn Popp (Dramaturgie, Performance) / Sebastian Faßnacht (Bühne)



↑ Back To Top ↑