Fr

5.12.

20:00
Company Christoph Winkler

Sa

6.12.

20:00
Company Christoph Winkler

So

7.12.

18:00
Company Christoph Winkler

Fr

12.12.

17:00 -23:00 mit DGS
Initiative für Solidarität am Theater e.V. (ISaT)

Sa

13.12.

14:00 -23:00
Initiative für Solidarität am Theater e.V. (ISaT)

Mi

17.12.

18:00 - 00:00
Lemonade Queers

Sa

20.12.

16:30 - 21:00

Sa

20.12.

22:00
The Late Nights Shows

Fr

23.1.

19:00 Premiere
LIFT Tanzkollektiv

Sa

24.1.

19:00
LIFT Tanzkollektiv

So

25.1.

15:00
LIFT Tanzkollektiv

Produktionen

  • © Irem Kurt

Archivierung als Widerständige Praxis – Eine Wissensressource der praktizierten Solidarität

Initiative für Solidarität am Theater e.V. (ISaT)

2 Tage
Saal

Die Initiative Solidarität am Theater e.V. (ISaT) lädt ein zu einer zweitägigen Zusammenkunft gelebter intersektional-queerfeministischer Archivpraktiken. Ausgehend von der Bewegungsgeschichte marginalisierter Gruppen möchten wir dominante Erzählungen im Kulturbetrieb dezentrieren und gemeinsam »Archive des Widerstands« erarbeiten und fortführen, die marginalisiertes Wissen priorisieren. 
Wir fragen uns, wie ein Archiv zugänglich(er) werden kann und welche Lücken und Konflikte dazu geführt haben, dass manche Kämpfe kaum erinnert werden.  Am 12. und 13. Dezember bringen wir das Archiv in den Theaterraum des Ballhaus Ost und laden Kolleg*innen und Publikum zur künstlerischen Interaktion und Begegnung mit dem unabgeschlossenen Archiv ein. 

Die Initiative für Solidarität am Theater (ISaT) gründete sich 2017 aus der Notwendigkeit heraus, fortwährenden Ungleichbehandlungen und Diskriminierungen im Kulturbereich entgegenzutreten. Es ist ein dezentral organisiertes Netzwerk, das aus einer machtkritischen Perspektive handeln will.

PROGRAMM
FREITAG 12.12.
17:00: Begrüßung
18:30-19:15: »BIOFUCK«, Performance, LIFT- Performance Kollektiv
20:00-20:30: »Hungerstein«, Lecture Performance, Aidan Riebensahm & Lea Steinhilber
21:30-22:30: Agnieszka Habraschka/Eszka, Konzert
22:30-23:00: Soft Ending

SAMSTAG 13.12.
14:00: Begrüßung
13:15-16:00: »Die Möllner Briefe« (96′), Filmscreening
16:00-17:00: »FemmeFitness«, Lecture Performance & feministische Fitness Session
19:00-20:00: »böse blicke_n«, Lecture Performance, Nuray Demir
20:30-21:30: »Darf man etwa nicht so egozentrisch sein und seine Erfahrungen für sich behalten? Diasporisches Erinnern an Fasia Jansen«, performative Lesung »Brief an Fasia« mit anschließenden Filmcreening, Ali*ne B*enecke
21:30-22:30: Austausch und gemeinsamer Ausklang
22:30-23:00: Soft Ending

Hier geht’s zur Webseite und zum Audioflyer für Archive des Widerstands

Projektteam ISaT Aidan Riebensahm, Golschan Ahmad Haschemi, Isabel Schwenk, Lea Steinhilber, Melmun Bajarchuu, Mike Dele Dittrich Frydetzki, Noa Winter, Sarah Fartuun Heinze Mit Agnieszka Habraschka, Ali*ne B*enecke, FemmeFitness, LIFT Performancekollektiv, Nuray Demir, Zwoisy Mears-Clarke und weiteren Personen

Eine Produktion von Initiative für Solidarität am Theater e.V. (ISaT) in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch IMPACT-Förderung der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin.

Termine
  • 12.12.2025, 17:00
  • 13.12.2025, 14:00
Tickets

15 | 10 | 5 Euro
Karten können telefonisch, per E-Mail oder online erworben werden. Bitte beachten Sie, dass Reservierungen per E-Mail und Telefon nur von Montag bis Freitag zwischen 10:00 und 16:00 Uhr möglich sind. Auf Onlinetickets werden zusätzlich zum Basis-Ticketpreis durch den Anbieter Reservix 10% VVK-Gebühr und 2,- Euro Servicegebühr erhoben. 3 Euro-Tickets für Berlinpass-/ Berlin Ticket S-Inhaber*innen sind nach Verfügbarkeit und nur an der Abendkasse erhältlich.
Wenn ihr euch den Eintritt nicht leisten könnt, meldet euch gern unter karten@ballhausost.de oder sprecht uns vor Ort an – niemand soll ausgeschlossen werden.

Access / Content Note

in deutscher Lautsprache/am 12.12., teilweise Verdolmetschung in Deutsche Gebärdensprache
zugänglich für Rollstuhlnutzer*innen
verschiedene Sitzmöglichkeiten

Content notes:
Da die einzelnen Beiträge noch entwickelt werden, werden Barrierefreiheitsinformationen und Content Notes bis zum Tag der Veranstaltung laufend ergänzt. Detaillierte Informationen zur Barrierefreiheit des Raums und der Beiträge werden außerdem vor Ort am Infopoint Barrierefreiheit zur Verfügung gestellt. Bei Bedarf beantwortet das Projektteam gerne vorab Fragen zur Barrierefreiheit unter folgender Emailadresse: info@solidaritaet-am-theater.org

Barrierefreiheit:
Alle Teile der Veranstaltung sind stufenlos zugänglich. Es gibt keine Tribüne, sondern verschiedene Sitz- und Liegemöglichkeiten im Raum (darunter Sitzsäcke und Stühle). Die Veranstaltung findet als Relaxed Performance statt. Besucher*innen können den Raum jederzeit verlassen und wieder zurückkommen. Zudem wird ein Teil des Raumes als reizreduzierte Rückzugsecke gestaltet. Während des gesamten Veranstaltungszeitraums sind Access Friends vor Ort, die Besucher*innen bei Bedarf unterstützen, z.B. bei der Raumorientierung.

Covid-Safer-Space:
Aus Solidarität mit behinderten und chronisch kranken Teammitgliedern und Gästen gilt für die Veranstaltung eine Test- und Maskenpflicht (mit Ausnahme für Personen, die aus Gründen der Barrierefreiheit keine Maske tragen können und symptomfrei sind). Tests und Masken werden vor Ort bereitgestellt - wir freuen uns über alle Personen, die uns unterstützen möchten und sich bereits zuhause testen.

Leichte Sprache

Die Initiative für Solidarität am Theater e.V. (ISaT) lädt zu einem Treffen ein.Das Treffen findet am 12. und 13. Dezember im Ballhaus Ost statt.
Wir laden ein in das “Archiv des Widerstands".Ein Archiv ist ein Ort, an dem Wissen und Erinnerungen gesammelt werden.Wir wollen besonders das Wissen von Menschen sichtbar machen, die oft vergessen oder ausgeschlossen werden.Zum Beispiel: queere Menschen oder Menschen mit Diskriminierungserfahrungen.
Wir fragen uns:
-Wie können mehr Menschen Zugang zu Archiven bekommen?
-Warum fehlen bestimmte Geschichten in den Archiven?
-Warum werden manche Kämpfe nicht erinnert?

Alle können das Archiv erleben, mitgestalten und sich austauschen.
Es gibt:
-Räume für Austausch
-Räume für Begegnungen 
-Kurzperformances
-Filme 
-Musik

Das Treffen findet in einer entspannten Atmosphäre statt, Menschen können kommen und gehen, wie sie möchten.