#258 Blockflöte 2.1

Susanne Fröhlich

© Markus Berdux

18. November 2018
18.00 Uhr
Im Rahmen von »Klangwerkstatt Berlin 2018 – Festival für Neue Musik«

13 | 8 Euro
Karten

Susanne Fröhlich in einem Lecture-Rezital über das neue Potential einer Blockflöte des 21. Jahrhunderts. In ihrer musikalischen Demonstration widmet sie sich dem facettenreichen und virtuosen Spiel der Helder Tenorblockflöte und wird von Ingólfur Vilhjálmsson an der Klarinette und Matthias Engler am Schlagwerk unterstützt.
Seit ihrer Entstehungszeit im 14. Jahrhundert hat sich die Blockflöte immer den Klangidealen ihrer Zeit angepasst und sich von Epoche zu Epoche weiterentwickelt. Somit können Blockflötisten*innen von heute auf eine große Vielzahl und Vielfalt an Modellen zurückgreifen, die in Art, Größe, Stimmung und Material differieren. Es scheint daher naheliegend, dass man in der heutigen Zeit auch Modelle von heute verwendet. Was Methode, erweiterte Spieltechniken und Aufführungspraxis zeitgenössischer Blockflöten betrifft, stehen wir allerdings noch am Anfang und es gibt viel zu erforschen, auszuloten und weiterentwickeln.
In ihrem künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsprojekt, das Susanne Fröhlich im Oktober 2015 an der Kunstuniversität in Graz begann, stellt sie sich dieser Problematik und hinterfragt, inwieweit zeitgenössische Blockflötenmodelle eine Bereicherung hinsichtlich Repertoire, Spieltechniken und Aufführungspraxis sind. Letztlich geht es ihr um das Erweitern blockflötistischer Möglichkeiten, um den Anforderungen und Herausforderungen Neuer Musik gerecht zu werden und die Blockflöte ästhetisch ins 21. Jahrhundert zu bringen.

mit Susanne Fröhlich (Blockflöte), Ingólfur Vilhjálmsson (Klarinette), Matthias Engler (Schlagwerk)

Eine Produktion von Susanne Fröhlich in Kooperation mit Klangwerkstatt Berlin und dem Ballhaus Ost.



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