#331 Cannibal 4 Life – A hyperbolic anthropophagic dinner

New Coma

© a. ACHAT

»Ich isst ein anderer.« (Arthur Rimbaud)

Cannibal 4 Life ist eine Performance, in der Mund und Magen zur Bühne werden. Rezepte und Speisen führen ein mikrobakterielles Theater auf, das den Gästen in Form eines Dinners die anthropophage Weltanschauung näherbringt.
Die Ess- und Sprechmaschine antizipiert, reguliert und spekuliert über die genuin politischen Formen von Körpern, im Hier, im Jetzt und im Anderen. Das planetarische Gewächshaus versorgt den Abend mit Mitteln zum Leben und mit Mythen zum Sterben. Eine Kollaboration zwischen unterschiedlich arbeitenden Künstler*innen, Theoretiker*innen und Designer*innen verdaut die Distanzen zwischen Ameisenkolonien und Popcorn, Transgression und Laszivität, Vergangenheit und Fiktion. Mit Tränensalz wird die Brotfrucht der Bounty gewürzt und mit den Bakterien der Gäste das Nukazuke gefüttert.
Das rein pflanzliche 8-Gänge Menü verhandelt Philosophien und Narrative des Menschen-Essens, von kolonialen Expansionen bis hin zu diätischen Geopolitiken des Kapitalismus.

Dauer: ca. 3:00 Stunden.
Überwiegend in deutscher Sprache.

Konzept, Bühne, Performance Jan Brokof Regie, Performance Joachim Robbrecht Kostüme, Bühne a.ACHAT Musikalisches Konzept Fred Fröse Dinner Konzept Lars_Exit Performance Claudia Splitt, Zé de Paiva Performance, Musik Dominik Bucher Produktionsleitung Daniela Guse

Eine Produktion von Jan Brokof in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und das Bezirksamt Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur – Fachbereich Kunst und Kultur.





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