#101 Chaosgeräusche

Hysterisches Globusgefühl





Premiere 21. April 2016
22. | 23. | 24. April 2016
16. Juni 2017

Chaosgeräusche ist ein liebe- und gewaltvolles Happening über die Möglichkeit eines autonomen Lebens. Die Performance verschränkt dabei das antike Drama »Antigone« mit der Subkultur des Punk. Inspiriert von der Radikalität Antigones lädt Hysterisches Globusgefühl sein Publikum in einen Raum ein, in dem alles, was außerhalb des Theaters geschieht, egal wird. Hier fügen sich Musikimprovisationen, Choreographien, Bierpool-Orgien, eigene Texte sowie sinn- und ziellose Zerstörung zu einer kuriosen nicht endenden wollenden Sinfonie über Autonomie, Gesellschaft, Rausch und politische Gegenwart.

Hysterisches Globusgefühl (HG) formierte sich erstmals 2011 für die Demoperformance Macht was: Macht nichts!, die auf Anhieb mit dem Jurypreis des Festivals »ARENA… der jungen Künste« ausgezeichnet wurde. Bei HG werden öffentlicher und Theaterraum ineinander verschränkt. Die Straßen werden zur Theaterbühne, das Theater Schauplatz politischer Auseinandersetzung. Formen des Protests und Ästhetik der Subkulturen werden in ihren Arbeiten verfremdet, auf ihre Grundformen reduziert und daraus neu entworfen. Antrieb ist die Suche nach alternativen Möglichkeiten, sich angesichts der diffusen politischen Verhältnisse zu positionieren. Die Frage nach bewusstem Handeln, politischer Interaktion sowie der Relevanz von Problemen steht dabei im Zentrum ihrer Arbeit.

Konzept / Performance Arne Schirmel, Dorothea Schmans, Elisabeth Lindig, Lea-Sophie Schiel, Melanie Zipf Bühnenbild Sarah Hoemske Licht Dirk Lutz Schreicoaching Nea Adela Produktionsleitung Johanna J. Thomas

Eine Produktion von Hysterisches Globusgefühl in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und den Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e. V.





↑ Back To Top ↑