#218 Der Staat

Alexander Manuiloff

© Ron van der Steeren

23. | 24. Februar 2018
jeweils 20.00 Uhr

15 | 10 Euro
Karten

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Der Staat widersetzt sich dem System Theater und setzt als Konzept auf den reinen Text – ohne Schauspieler oder Regisseur. Wie kann Demokratie zwischen Individuum und Staat funktionieren? Wie entstehen Gesellschaften und was heißt es, mit anderen zu kooperieren?
Der Staat erzählt auch die Geschichte eines bulgarischen Mannes, Plamen Goranov, der sich aus Protest gegen das korrupte System 2013 selbst verbrannt hat. Schwere Korruption war der Auslöser einer Welle von Protesten in Bulgarien, wo die Ärmsten und Benachteiligten verzweifelt auf die Straße gingen, absolut desillusioniert vom Staat.
Zwei Jahre lang konnte die Produktion in Bulgarien nicht aufgeführt werden. Seitdem sie 2015 auf dem Stückemarkt des Berliner Theatertreffen gezeigt wurde, tourt das Stück weltweit und wurde bislang auf verschiedenen Festivals gezeigt.

Alexander Manuiloff, geboren in Sofia, Studium an der Universität Sofia sowie der Neuen Bulgarischen Universität. Arbeit als Autor, Dramaturg und Journalist. 2012 Teilnahme am Austauschprogramm der Drama League, New York. Für »Film« (2004) erhielt er den Preis des bulgarischen Schriftstellerverbands für das beste fiktionale Debüt. Gründungsmitglied von Litourne, einem Förderprogramm für junge bulgarische Schriftsteller, sowie 2011 des ersten Independent Theatre Festival in Sofia. Seine Theaterstücke wurden in Sofia, Prag, Baltimore und Berlin inszeniert. Seit 2012 publiziert Alexander Manuiloff seine Arbeiten im Internet. 2017 erhielt Hannes Becker für die deutsche Übersetzung von »Der Staat« den Eurodram Germany Preis.

In deutscher Sprache.

Konzept, Text Alexander Manuiloff Deutsche Übersetzung Hannes Becker Kuratorin »Grey Room« Kata Krasznahorkai

Die Produktion ist Teil der Programmreihe »Grey Room«, initiiert und realisiert von Critique&Culture e. V.. Gefördert durch die LOTTO-Stiftung Berlin.







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