Die schmerzfreie Gesellschaft

Les Mémoires d'Helène



© Claudia Popovici

04. | 05. Februar 2020

In Die schmerzfreie Gesellschaft prallen der menschliche Wunsch nach Harmonie und die Notwendigkeit des Konflikts als Kitt von zwischenmenschlichen Beziehungen frontal aufeinander. Drei archaische, un­angepasste Frauenfiguren werfen sich mit allem, was sie haben, in das Spannungsfeld zwischen Konflikt, Koexistenz und den Strategien des Dialogs. In einer wilden Mischung aus Erzähltheater und Performance, zwischen Humor und Radikalität und mit Trash und Poesie geben sie eine fulminante Zukunftsshow ohne Pardon. Ein explosives, versöhnliches Plädoyer für Reibung und Auseinandersetzung – gegen den Mensch als Maschine!

Les Mémoires d’Helène ist das Projekt der Theatermacherin Martina Momo Kunz. Die radikale Offenlegung von Emotionalität bei gleichzeitiger Hinterfragen der Bedeutung von gesellschaftlichem Versagen sind das grundpolitische Anliegen ihrer Stückentwicklungen. Dafür arbeitet sie in wechselnden Konstellationen stark mit biographischem Material des gesamten Teams und gestaltet die Prozesse kollektiv und diskursiv. Zuletzt war Les Mémoires d’Helène mit The Beast in You am Ballhaus Ost zu Gast.

Dauer: 70 Minuten.
Überwiegend in deutscher Sprache.

Performance, Stückentwicklung Maya Alban-Zapata, Martina Momo Kunz, Rahel Sternberg Live-Musik Ambrosius Huber Bühne Lea Lardrot Kamera, Projektionen, Schnitt Claudia Popovici Coaching Lena Lessing Dramaturgie Lena Trummer Technik Martin Wigger Produktionsleitung Thomas Péronnet Idee, Konzept, Künstlerische Leitung Martina Momo Kunz

Eine Produktion von Les Mémoires d`Helène in Koproduktion mit Fabriktheater Zürich, Schlachthaus Bern und ROXY Birsfelden. Gefördert durch Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Stanley-Johnson Stiftung, Migros Kulturprozent und Fachausschuss Tanz & Theater BS/BL.

















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