#319 Dirty Debüt – S2#5 pain killer

 

© Josephin Hanke | Fjóla Gautadóttir, Suvi Kemppainen | Else Tunemyr | Robert Bader

14. Februar 2020
19.00 Uhr

15 | 10 Euro
Karten

>>>English

Präsentierte Arbeiten:
»Pliable« (Djibril Sall)

»NudE NuNs w/BiG GuNs« (Nastja Antonenko, Josephin Hanke, Lucky Hole, Bo Thomas, Laurean Wagner)

»cut me glass | you’re so fucking peinlich« (Fjóla Gautadóttir, Suvi Kemppainen)

»The past« (Else Tunemyr, Liina Magnea)

Nachdem Dirty Debüt in seinem ersten Jahr in Zusammenarbeit mit den Sophiensaelen entstanden ist, zieht es 2020 ans Ballhaus Ost weiter. Auch hier stellt Dirty Debüt an vier über das Jahr verteilten Abenden eine Plattform für je vier emerging performance artists zur Verfügung, die in diesem Rahmen skizzenhafte, unfertige, eben schmutzige Arbeiten zu einem konkreten Thema oder Begriff zeigen können. Im Anschluss an die Aufführungen laden wir zu einem gemeinsamen Essen ein, bei dem das Publikum Gelegenheit hat, auf die Künstler*innen einen Toast auszusprechen. Dirty Debüt #5 findet im Ballhaus Ost erstmals am 14. Februar statt; das Thema ist pain killer.
Anders als im Tanz oder Schauspiel gibt es in Berlin keinen hochschulischen Kontext, in dem sich Performance-Macher*innen von Anfang an begleiten und voneinander lernen können. Die meisten kommen erst nach dem Studium hierher, und vielen fällt es oft über Jahre hinweg schwer, Kontakte außerhalb ihrer bestehenden Zirkel zu knüpfen. Björn Pätz und Sandra Umathum haben daher 2018 Dirty Debüt ins Leben gerufen – für eine größere Sichtbarkeit von emerging performance artists, aber auch um die Bandbreite der gesamten Performance-Landschaft Rechnung zu tragen und sie auf derselben Bühne zu versammeln. Darüber hinaus möchte Dirty Debüt einen Austausch über die gezeigten Arbeiten zu ermöglichen, der die üblichen Logiken des Urteilens und Kritisierens hinter sich lässt.
Interessierte bewerben sich mit einem Projektentwurf (max. 2000 Zeichen) und Lebenslauf. Wie schon im letzten Jahr wählt für jede Ausgabe von Dirty Debüt eine Jury vier Einsendungen aus, deren künstlerischer Ansatz und qualitativer Anspruch als eigenständig und vielversprechend beurteilt werden. Die eingeladenen Performance-Macher*innen erhalten ein kleines Budget für die Produktion, eine minimale Bühnenausgestaltung sowie für Materialien und Transporte.

Dauer: ca. 3:00 Stunden mit 2 Pausen und gemeinsamem Dinner.
In englischer Sprache.

Konzept, Künstlerische Leitung Björn Pätz, Sandra Umathum Dramaturgie Max*i Wallenhorst, Joshua Wicke

Eine Produktion von Björn Pätz und Sandra Umathum in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.



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