#107 Erotism

Marie Golüke

© Thomas Rusch

21. September 2019 Trilogie »Basismotivationen«
18.00 Uhr: Erotism
20.00 Uhr: Shame
22.00 Uhr: Instinct


Premiere 13. Mai 2016
14. | 15. Mai 2016

15 | 10 Euro (für alle drei Vorstellungen)
Karten

Erotik wird in der Regel mit Sexualität und Pornographie in Verbindung gebracht. Medial werden wir mit sexualisierten Bildern überschwemmt, Intimität wird beleuchtet, verhört und seziert. Die vermeintliche Offenheit kaschiert die nach wie vor bestehende große Unsicherheit und auch das Unwissen in Bezug auf Sexualität und Erotik. Eigene Phantasien finden kaum Raum, sich zu entwickeln.
Doch was ist Erotik eigentlich und welche Rolle spielt sie? Marie Golüke geht dieser Frage in ihrer installativen Performance Erotism nach und erstellt eine erotische Momentaufnahme aus intellektuellen, medialen und vor allem persönlichen und individuellen Sichtweisen. Als ein Paradox aus Schönheit und Zerstörung wird Erotik in erster Linie als eine innere Erfahrung verstanden, die zuerst bei sich selbst gesucht werden muss, bevor sie mit anderen geteilt werden kann.

Marie Golüke studierte Theaterwissenschaft an der LMU München und Performance Studies an der Universität Hamburg. Seit 2010 Arbeit als freie Performerin in Berlin, Hamburg und München. Die erste eigene künstlerische Arbeit Transgression, wurde u.a. auf Kampnagel Hamburg, beim 100° Berlin Festival und dem BestiVal in Bern gezeigt. Seit 2016 Arbeit an der Performancetrilogie Erotism – Shame – Instinct. Seit 2013 Initiatorin und Organisatorin des »Festivals Für Freunde« in Dahnsdorf.

von und mit Marie Golüke Video 1 Nadja Rothkirch, Jesus Fernández de Castro Video 2 RP Kahl Technische Umsetzung Julian Herrfurth

Eine Produktion von Marie Golüke in Kooperation mit dem Ballhaus Ost



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