Family of the Year

cmd+c

© Anna Tiessen

28. | 29. | 30. Januar 2021
jeweils 20.00 Uhr im Livescreening hier auf der Seite

Diskursprogramm jeweils im Anschluss an die Screenings (ca. 21.00 Uhr): 28.01. Q&A mit dem Ensemble über die Dreharbeiten | 29.01. Q&A mit den Regisseurinnen und der Dramaturgin zu Thema und Plot | 30.01. Q&A mit den Regisseurinnen, der Kameraperson und der Editorin zum Hybrid Theaterfilm

Danke für Spenden an die Künstler:innen

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Anja (10) überredet ihre Familie dazu, gemeinsam einen Film über das mysteriöse Verschwinden ihrer Großmutter Friederike zu drehen. Die Suche beginnt mit der letzten Notiz von Friederike: »Es werde ein Mann, / es werde die Frau, / es werde die Sehnsucht nach der bedingungslosen Liebe und der Wunsch nach dem Kind, welches den Auftrag hat, diese Liebe zu vervollständigen. / Es werde ein Haus / Es werde die Wahrheit.« Beim Dreh stößt die Familie auf unausgesprochenen Geheimnisse, ungelöste Konflikte, einengende Modelle von Familie und Mutterschaft, Fragestellungen zum Co-Parenting und generellen Problemen mit dem Patriarchat.
Family of the Year entstand im Sommer 2020 als filmische Adaption eines doku-fiktionalen Bühnenstücks, das durch die Theaterschließungen nicht zur Aufführung kommen konnte. Das Mehrgenerationen-Ensemble entwickelte Stück und Film gemeinsam, nach einem Konzept und unter der Regie von cmd+c.

cmd+c sind Marina Prados und Paula Knüpling. Ihre als transarts zu bezeichnende Arbeit kombiniert Dokumentarisches, Multimediales und Poetisches und lebt von eingehenden Recherchen und zeitgenössischen Dramaturgien. Mit einem Fokus auf soziale und queere Themen zeichnen sie in ihren Arbeiten ein Bild ihrer Lebensrealität und inspirieren die Zuschauer*innen zu neuen Perspektiven. Auch in ihrem Teams legen cmd+c großen Wert auf die Unterschiedlichkeit von Ideen und wollen mit ihren diversen Teams an Perspektive gewinnen. Alle Beteiligten ihrer Projekte sind ForscherInnen*, AutorInnen* und DarstellerInnen* und arbeiten in ihren Aufgabenbereichen gleichberechtigt zusammen. Nach »HERE« (2018, 3. Stock, Volksbühne Berlin) und »Single lives as Single wants« (2019, Schaubude Berlin/PAF) ist auch Family of the Year auf diese Weise entstanden. Es ist ihre erste Arbeit am Ballhaus Ost.

Dauer: 60 Minuten.
In deutscher Sprache mit englischen Untertiteln.

von und mit Ronald Berger, Paula Knüpling, Friederike Knüpling, Celine Meral, Marina Prados, Volker Sobottke, Marcel Stoll, Anja Zhang Regie Paula Knüpling, Marina Prados Dramaturgie Leonie Jenning Kamera Paul Holdsworth Ton Bastian Gascho Musik Sara Vidal Schnitt Lara Rodríguez Cruz Tonmischung Jonathan Hamann, Ingolf-Christopher Facius Produktionsleitung ehrliche arbeit – freies Kulturbüro Special thanks to Knut Berger, Katarina Eckold, Lena Böllinger, Irene von Albertí, Aelrun Goette, Moritz Sauer, Ainhoa Guerrero, Sergi Canyameres Masip, David Benski, Anna-Sophie Brandsborg, Sarah Kailuweit

Eine Produktion von cmd+c in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und das Bezirksamt Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur – Fachbereich Kunst und Kultur. Mit freundlicher Unterstützung durch das Theaterhaus Berlin Mitte, die Filmgalerie 451 und das Archiv des Schwulen Museums Berlin.









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