#330 Game Over

Prinzip Gonzo



© Thea Hoffmann-Axthelm

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Und wie sähe das aus? In dieser Verschmelzung von theatralem Erlebnis, begehbarer Installation, Gesellschaftsspiel und Exit-Game trifft das Publikum die Wahl: Wie sieht mein eigenes Jenseits aus? Wie wirken sich meine Entscheidungen zu Lebzeiten auf mein Jenseits aus? Als Teilnehmer*innen sind sie eingeladen, sich mit einem digitalen Werkzeug in der Hand auf die Suche nach den Antworten zu machen und sich im Labyrinth zwischen Leben und Tod zu verlieren, paradiesische Gärten zu entdecken oder auf Dante zu treffen und in einem der neun Höllenkreise zu schmoren. Wo ist es am schönsten? Und unweigerlich taucht die ökonomisch motivierte Frage auf: Welche Sicht auf das Leben nach dem Tod bringt mir was?

Prinzip Gonzo (Alida Breitag, David Czesienski, Robert Hartmann, Holle Münster, Tim Tonndorf) erschafft in partizipativen Formaten fiktionale Welten, in denen das Publikum selber agiert. Mit Spiel des Lebens entwickelte die Gruppe 2014 eine erste theatrale Open-World-Simulation. Zuletzt zeigte Prinzip Gonzo am Ballhaus Ost die immersive Dostojewskij Bearbeitung Fleck und Frevel.

Dauer: 90 Minuten.
In deutscher Sprache.

mit Clément Böcher, David Czesienski, Sébastien Jacobi, Luise Kinner, Nadia Migdal, Philipp Seidler und der Stimme von Charlotte Sorbet Konzept, Realisation, Performance Prinzip Gonzo (Münster | Hartmann | Schulze | Tonndorf) Bühne, Kostüme Thea Hoffmann-Axthelm Game Design Markus Schubert Game Engine toto.io (Markus Schubert & Christoph Wanja) Produktionsleitung Simone Kranz

Eine Produktion von Prinzip Gonzo mit dem Saarländischen Staatstheater und dem Théâtre de la Manufacture Nancy. Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes.







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