#246 Hähnchenhaus Fotzycat

Franz Beil

© Harald Friedl

Premiere 19. September 2018
20. | 23. September 2018
jeweils 20.00 Uhr

13 | 8 Euro
Karten

»Ich würde gern einen 90minütigen Film machen, in dem der Hauptdarsteller einen spielt, der vergisst, wie Atmen geht. Der keine Luft mehr bekommt und was machen muss, damit das wieder klappt. Das würde ein irre spannender Film werden. Mit Schneiden ließe sich das auch glaubhaft machen, die Stellen wo der Hauptdarsteller dann doch irgendwann ein- und ausatmen muss, würde ich einfach rausschneiden.« – »Um mich entspannen zu können, übe ich autogenes Training. Im Kurs wurde uns beigebracht, Ruhe zu erleben, Schwere zu erleben und Wärme. Ich hab noch die Dummheit dazugenommen. Es ist entspannender als auf die Schwere zu achten oder die Wärme. Am entspannendsten ist die Dummheit. Ich bin ganz blöde. Ich bin ganz blöde. Ich bin ganz blöde. 3 bis 6 mal. Gar nicht als Selbstgeißelung, sondern eben einfach wirklich wissen was ich bin. Schön blöd.«

4 Typen, die auf der Seite der Ausbeutung in der internationalen Arbeitsteilung stehen, versuchen vergeblich, ihre Verbrechen zu rechtfertigen.

Franz Beil begann mit sieben Jahren im Arbeiter- und Jugendtheater »Theater im Kino TIK« in Berlin Friedrichshain in der Kindergruppe Theater zu spielen. In den letzten Jahren war er u.a. bei René Pollesch an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz zu sehen. Das Stück Hähnchenhaus Fotzycat ist seine erste Arbeit am Ballhaus Ost.

In deutscher Sprache.

von und mit Franz Beil, Maximilian Brauer, Harald Friedl, Milan Herms, Johanna Kobusch, Leonard Neumann

Eine Produktion von Franz Beil in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und das Bezirksamt Pankow, Amt für Weiterbildung und Kultur – Fachbereich Kunst und Kultur.





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