#146 How to do things with(out) Wurst

Feministische Einverleibungsübungen für das Theater von EGfKA





© André Wunstorf

29. | 30. September 2017
jeweils 20.00 Uhr


Premiere 08. Dezember 2016
10. | 11. Dezember 2016

Frauen / Transmenschen 11,70 | 7,20 Euro*
Männer 14,30 | 8,80 Euro*
Karten

*Let’s make the gender paygap visible!

»Enough is enough!« – Was wäre, wenn die Frauen* dieser Welt sich nicht mehr mit Jobs, Handtaschen, Schokolade, einem Vibrator, Schaumbädern und Männern zufrieden geben würden? Und stattdessen der Dressur des weiblichen Körpers unter das Diktat normierter Schönheit, dem männlichen Blick, Gebärzwang, Malesplaining und diskriminierenden Rollenzuschreibungen tatsächlich geschlossen den Kampf ansagen? Wenn sie keine lächerliche Armlänge Abstand, sondern endlich ein Ende von Sexismus, Patriarchat und unbezahlter Haus- und Pflegearbeit einfordern? Stell Dir vor, die Hälfte der Menschheit würde plötzlich beschließen, in den Streik zu gehen! Genauer: In den Gebär-, Sex-, Koch-, Putz- und Pflegestreik!
How to do things with(out) Wurst zielt auf nichts Geringeres als den ersten wirklichen Generalstreik: Denn Consciousness-Raising reicht Lotta Feminista nicht. Das Private ist politisch. Und ökonomisch. Also: Fuck off, Lenin – Feminismus ist kein Nebenwiderspruch! Wer die Sklaverei des Staubsaugers nicht versteht, wird auch die Sklaverei von Fließband und Bildschirm nicht verstehen!
Bewaffnet mit jeder Menge feministischer Theorie und der Super-Power Entnaturalisierung schicken wir unsere Superheldin Lotta Feminista in den Kampf gegen Sexismus, Patriarchat und unbezahlte Hausarbeit.

Das Berliner Theaterkollektiv EGfKA (Europäische Gemeinschaft für Kulturelle Angelegenheiten) verbindet seit seiner Gründung 2012 postdramatische und klassische theatrale Formen mit fundierter Theoriearbeit und einer klaren politischen Haltung. Mit Leichtigkeit, Phantasie und Präzision werden neueste Diskurse und sozio-politische Entwicklungen hinterfragt, gängige Erzählweisen zerlegt und zeitgemäße künstlerische Formen entwickelt. In den Spielzeiten 16/17 und 17/18 entwickelt die EGfKA gemeinsam mit dem Ringlokschuppen Ruhr im Rahmen der Doppelpass-Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes das Projekt Performing Politics of Care.

mit Olivia Stutz Idee, Text, Inszenierung Olivia Stutz, Tina Turnheim Dramaturgie Tina Turnheim Ausstattung Matthias Nebel Video Sabrina Apitz Musik Florian Thamer Pressearbeit Sabrina Apitz Reproduktionsarbeit Matthias Kelle

Eine Produktion der EGfKA – Europäische Gemeinschaft für Kulturelle Angelegenheiten in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und das Bezirksamt Pankow, Amt für Weiterbildung und Kultur – Fachbereich Kunst und Kultur





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