#194 Normcore

GIESCHEand

© Gabriela Neeb

04. November 2017
19.00 Uhr
05. November
17.00 Uhr

13 | 8 Euro
20 | 13 Euro (Kombiticket + Sheroes)
Karten

Lecture »Der zweite Gott, Golem und Schach. Zur Kritik der technischen Vernunft« von Katerina Krtilova und Künstlergespräch mit Alexander Giesche im Anschluss an die Vorstellung am 05. November.

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In Shape sein zu wollen ist die Norm. Bestseller-Fitness-Apps wie »Freeletics« oder »Runtastic« versprechen Muskelaufbau inklusive umfassender Glücksgefühle. In den Tempeln des Self-Improvement, der Fitness und des Self-Care ist offenkundig, worum es sozial geht: Es wird vorgeführt, nachgeahmt, mit Blicken geliked, gedisst, kontaktet und anschließend gepostet, abermals verglichen, also erneut geliked und gedisst – instagramisiert. Längst sind nicht mehr nur die Körper von Frauen Kulturobjekt; auch die jungen, hetero- wie homosexuellen Männer haben mittlerweile das Body-Shaming für sich entdeckt. Was gilt nun als männlich und was als zu skinny oder boyish? Was wird als schwächlich und was als verweiblicht diskreditiert?
Let’s work it out boys: Hypermasculinity!

GIESCHEand ist eine Konstellation unabhängig arbeitender Künstler*innen, die wiederholt für Kollaborationen zusammenkommen. Ihr Künstlerischer Leiter Alexander Giesche studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und bei DasArts in Amsterdam und war Artist in Residence am Theater Bremen. 2015 eröffnete das visual poem Der perfekte Mensch das Münchner Festival Radikal jung. 2015/16 und 2016/17 realisierte GIESCHEand im Rahmen des vom Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes geförderten Projektes FUTURE SHOCK an den Münchner Kammerspielen verschiedene Stücke und Installationen.

mit Tulga Sahin, Philipp Staschull und dem Münchner Knabenchor Chorleitung Ralf Ludewig Regie Alexander Giesche Kostüme Veronika Schneider Dramaturgie Benjamin von Blomberg Produktionsleitung Hannah Saar Regieassistenz Juliane Hahn

Eine Produktion von GIESCHEand in Kooperation mit den Münchner Kammerspielen. Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes. Die Berliner Aufführungen werden in Kooperation mit warehouse und im Rahmen der Gastspielförderung des Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Warehouse ist ein joint venture zwischen super_filme e.V. und flatness, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und das Ministerium für Kultur NRW.











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