Potential States

Eva Nina Lampic und Beliban zu Stolberg

© Dani Modrej

10. | 11. Oktober 2020
jeweils 20.00 Uhr

15 | 10 Euro
(Nur personenbezogene Onlinetickets, keine Abendkasse. Zusätzlich zum Basis-Ticketpreis werden durch den Anbieter Reservix beim Ticketkauf 10% VVK-Gebühr und 1,95 Euro Servicegebühr erhoben.)
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»Wenn es Kurdistan noch nicht gibt, gibt es mich? Und wenn Jugoslawien gestorben ist, bin ich dann am Leben?«

Drei Personen – eine Schriftstellerin, eine Regisseurin und eine Schauspielerin – schließen sich zusammen, um eine Performance über Jugoslawien und Kurdistan zu entwickeln.
Während sie miteinander an dem Projekt arbeiten, wird deutlich, dass jede von ihnen ihre eigene Agenda verfolgt. Sie sehen sich mit der Schwierigkeit konfrontiert, ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten, politischen Meinungen und Theaterauffassungen in Einklang zu bringen. Wird es ihnen gelingen, trotz ihrer unterschiedlichen Hintergründe und Interessen zusammenzuarbeiten?
Können sie sich mit Kämpfen identifizieren, die nicht ihre eigenen sind? Können sie ihrem eigenen Anliegen Gehör verschaffen und gleichzeitig genügend Raum für die anderen lassen? Können sie eine Verbindung zueinander aufbauen, ungeachtet der Unterschiede zwischen ihnen? Ist eine Verbindung überhaupt möglich oder ist Zusammenarbeit eine Fiktion?
Die Performance Potential States zeigt transnationale europäische Theaterarbeit im Entstehen. Indem sie die Vielfalt der Dynamiken und Umstände aufzeigt, die künstlerische Arbeit beeinflussen, reflektiert sie nicht nur über Staaten, Grenzen und kollektive Erzählungen, sondern zeigt auch Parallelen zwischen persönlichen und geopolitischen Realitäten auf.

Dauer: ca. 2 Stunden
In englischer Sprache

Konzept, Regie Eva Nina Lampic, Beliban zu Stolberg Performance Eva Nina Lampic, Beliban zu Stolberg, Linda Vaher (Berlin) | Barbara Kukovec (Maribor, Ljubljana) Ausstattung, Dokumentation Dani Modrej Sounddesign Aleš Zorec Dramaturgische Beratung Nika Bezeljak, Fabian Löwenbrück Produzentinnen Nika Bezeljak, Barbara Pocek, Tina Pfurr Produktionsleitung ehrliche arbeit – freies Kulturbüro Dank an Jerko Bakotin, Boris Buden, Gülistan Gübrey, Gal Kirn, Erik Valencic, Mitja Velikonja

Eine Produktion von Eva Nina Lampic und Beliban zu Stolberg in Kooperation mit Moment (Slowenien), Glej Theater (Slowenien) und dem Ballhaus Ost. Gefördert im Rahmen von Szenenwechsel, einem Programm der Robert Bosch Stiftung und des Internationalen Theaterinstituts (ITI).