#170 Shame

Marie Golüke

© Thomas Rusch



07. Juni 2018, 22.30 Uhr
09. Juni 2018, 18.30 Uhr
Im Rahmen des Performing Arts Festival Berlin 2018


12. | 13. | 14. Mai 2017

Einzelticket: 12 | 8 Euro
VVK über PAF Berlin 2018

Tagesticket Ballhaus Ost (gültig für alle Vorstellungen im Ballhaus Ost am jeweiligen Tag): 18 | 14 Euro
VVK über Ballhaus Ost

»Wir haben die Scham konstruiert. Sie aufgezogen und gedeihen lassen. Und nun befolgen wir ihre Regeln. Seit Jahrhunderten. Die Gesellschaft sagt, man solle sich schämen. Sie legt fest, wofür man sich schämen soll und wir tun dies ohne zu hinterfragen und verfolgen diejenigen, die es nicht tun. Scham kann Sicherheit bedeuten. Aber ist es auch Freiheit? Schamlosigkeit ist Provokation. Aber ist es auch Freiheit? Scham kann das Leben bestimmen. Scham bestimmt unser alltägliches Handeln.«

Nach The Erotism nähert sich Marie Golüke mit ihrer performativen Theaterinstallation Shame in fünf Akten der Scham und dem damit verbundenen tiefverankerten gesellschaftlichen Gefühl. Sie stellt Fragen ohne allgemeine Antworten liefern zu wollen. Es werden peinliche Situationen entstehen für eine offene und schamlose Auseinandersetzung.

Marie Golüke studierte Theaterwissenschaft an der LMU-München und Performance Studies an der Universität Hamburg. Seit 2010 Arbeit als freie Performerin in Berlin, Hamburg und München. Die erste eigene künstlerische Arbeit Transgression, wurde u.a. auf Kampnagel Hamburg, beim 100° Berlin Festival und dem BestiVal in Bern gezeigt. 2016 Uraufführung von The Erotism im Ballhaus Ost. Seit 2013 Initiatorin und Organisation des »Festivals Für Freunde« in Dahnsdorf.

von und mit Marie Golüke Künstlerische Leitung Marie Golüke, Jesus Fernández de Castro Dramaturgie Laura Paulina Kulks Sounddesign Marc Dorendorf Bühne, Technik Julia Arbeiter Fotografie Mario Steigerwald Plakatfotografie, Video Thomas Rusch Produktionsleitung Dietmar Höss

Eine Produktion von Rationaltheater München e. V. in Kooperation mit dem Ballhaus Ost, Monsuntheater Hamburg und dem JYM – Munich. Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und die Kulturbehörde Hamburg.