#296 Songs of Rebellion

Michael Höppner | Brigitta Muntendorf | Opera Lab Berlin | Ensemble Garage

© Martin Koos

Uraufführung 27. September 2019, 19.30 Uhr
28. September 2019, 17.00 Uhr
Im Rahmen von »BAM – Berliner Festival für aktuelles Musiktheater 2019«

14 | 9 Euro

Karten 27.09.
Karten 28.09.
(zentraler Ticket-VVK für das »BAM«–Festival über die Volksbühne)

>>>English

In Songs of Rebellion setzen sich Brigitta Muntendorf (Komposition) und Michael Höppner (Regie) mitsamt ihrer aus verschiedenen Ensembles formierten »Community of Practice« der individuellen und kollektiven Kraft des Protestlieds aus und inszenieren dessen ambivalente Beziehung zu Formen des Aufbegehrens. Die widersprüchlich zwischen Aufruhr und Anpassung schwankende Rolle dieses Songtyps als Aufputschmittel, Kult, Mythos, Widerstandsgeste oder Partymusik lässt ihn ebenso unsterblich wie verletzlich erscheinen. Songs of Rebellion entfaltet einen Erlebnisraum musikalischer, theatralischer und medialer Schaltstellen, in dem Weltflucht und Agitation, Kunst und Politik, Neue Musik und Pop, Kontemplation und Aktion zu jeder Zeit Fanfare wie auch Schlaflied der Rebellion sein können.

Die deutsch-österreichische Komponistin Brigitta Muntendorf studierte Komposition in Bremen und Köln. Mit ihrer Arbeit als Komponistin verfolgt sie die Vision einer Musik, die durch Transmedialität und vielschichtige Kontextualisierung nicht nur auf sich selbst verweist, sondern gezielt Verweise zu anderen Kunst- und Ausdrucksformen sucht.
Opera Lab Berlin, 2013 vom Komponisten Evan Gardner und dem Regisseur Michael Höppner in Berlin gegründet, versteht sich als ein Labor für Stimme und Instrumentalspiel. In seinen Arbeiten sucht das Ensemble bestehend aus Regieteam, Musiker*innen und Sänger*innen die Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenswirklichkeit.
Das zehnköpfige und sieben Nationen verbindende Ensemble Garage wurde 2009 von Brigitta Muntendorf und dem Komponisten Rodrigo Lopez Klingenfuss gegründet. Es richtet seinen Fokus auf Werke junger Komponisten*innen und die gemeinsame Probenarbeit. Die Einbeziehung transmedialer Werke und musiktheatralischer Elemente sind dabei wesentliche Bestandteile seiner Arbeit.

Dauer: ca. 90 Minuten.
In deutscher und englischer Sprache.

mit Carola Schaal (Klarinette, Performance), Till Künkler (Posaune, Performance), Louis Bona (Bratsche, Performance), Malgorzata Walentynowicz (Synthesizer, Performance) Evdoxia Filippou (Percussion, Performance), Brigitta Muntendorf (Performance), Michael Höppner (Performance) Komposition Brigitta Muntendorf Regie Michael Höppner Bühne, Kostüme, Maskenbau Jule Saworski Video Warped Type (Andreas Huck, Roland Nebe) Klangregie Maximilian Estudias Technische Produktionsleitung, Licht Lukas Becker

Eine Koproduktion von Opera Lab Berlin und Ensemble Garage mit BAM! – Berliner Festival für aktuelles Musiktheater 2019, Ultima Oslo Contemporary Music Festival und Onassis Cultural Centre Athens. In Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch die Kunststiftung NRW.







BAM! ist das Festival der freien Musiktheaterszene Berlins. Vom 26. bis 29. September 2019 präsentiert BAM! dreizehn Produktionen zeitgenössischen Musiktheaters und vier Late Night Performances in über dreißig Aufführungen, die sich in unterschiedlichsten künstlerischen Ansätzen, Formen und Projektformaten zu einem Panorama kontrastierender Ausblicke auf ein Musiktheater unserer Tage verbinden. Seinen Anker wirft das Festival in diesem Jahr in der Volksbühne aus, ergänzt durch Acker Stadt Palast, Ballhaus Ost und St. Elisabeth Kirche. Unter dem Label »Berlin Meets Rotterdam« gesellen sich drei wichtige Ensembles der holländischen Musiktheaterszene als Gäste zu den Berliner Akteur*innen.
Das komplette Programm und ausführliche Informationen zu BAM! finden sich unter bam-berlin.org.

BAM! ist eine Veranstaltung des ZMB – Zeitgenössisches Musiktheater Berlin e.V. in Kooperation mit Volksbühne, Acker Stadt Palast, Ballhaus Ost, Kultur Büro Elisabeth und Operadagen Rotterdam. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa (Spartenoffene Förderung), den Performing Arts Fund NL und die Rudolf Augstein Stiftung. In Zusammenarbeit mit dem Monat der zeitgenössischen Musik Berlin.















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