Ubi caritas et amor

Wenzel Vöcks de Schwindt





© Jana Kießer

Premiere 11. Februar 2022
12. Februar 2022
jeweils 20.00 Uhr
13. Februar 2022
18.00 Uhr

15 | 10 Euros
(Nur personenbezogene Onlinetickets, keine Abendkasse. Zusätzlich zum Basis-Ticketpreis werden durch den Anbieter Reservix beim Ticketkauf 10% VVK-Gebühr und 2,- Euro Servicegebühr erhoben. Weitere wichtige Informationen zum Vorstellungsbesuch hier.)
Karten

Drei Männerstimmen erklingen im dunklen Bühnenraum. Ein gregorianischer Choral. Plötzlich das Dribbeln eines Basketballs. Die Körper geraten in Bewegung. Schneller Atem. Licht.
In diesem musiktheatralen Spannungsfeld ergründet Wenzel Vöcks de Schwindt mit seinem Ensemble Formen der Nähe und Intimität zwischen Männern. Wie viel Kraft und Ruhe produzieren gregorianische Gesänge, wie viel Nähe und Distanz liegen im Basketballspiel? Welche zärtlichen Rituale lassen sich innerhalb dieser beiden patriarchalen Strukturen finden?
Zwischen Vertrautheit und Scham, Wettkampf und Begierde, Konkurrenz und Komplizenschaft sucht der Abend nach Begegnungen jenseits hegemonialer Machtansprüche.

Wenzel Vöcks de Schwindt’s Arbeiten bewegen sich frei zwischen Musiktheater, Performance und Dokumentartheater. Zuletzt war er im Sommer des vergangenen Jahres, gemeinsam mit Federico Vöcks de Schwindt, als Regisseur und Performer von »On the first night we looked at maps – Los Alemanes del Volga« am TD Berlin und am WUK Theater Quartier in Halle (Saale) zu erleben. Diese Arbeit war 2020 für die Sektion »Introducing…« des Performing Arts Festival Berlin ausgewählt. Mit Ubi caritas et amor arbeitet er zum ersten Mal am Ballhaus Ost.

Language no problem

Konzept, Inszenierung Wenzel Vöcks de Schwindt Performance, Gesang Philipp Keßel, Ludwig Obst, Daniel Wendler Dramaturgie, Mitarbeit Produktion Leonie Adam Kostümbild Jojo Shone, Maja Avnat Musikalische Einstudierung Patrick Orlich Basketballtraining Patrick Bingel, Fabian Masche Mitarbeit Dramaturgie, Regieassistenz Federico Vöcks de Schwindt Regieassistenz Samuel Petit Administration Chris Wohlrab

Eine Produktion von Vöcks de Schwindt in Koproduktion mit LOFFT – DAS THEATER sowie in Kooperation mit Ballhaus Ost und TATWERK | Performative Forschung. Mit freundlicher Unterstützung von Vorspiel SSL Berlin e.V.
Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und das Bezirksamt Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur – Fachbereich Kunst und Kultur sowie die Stadt Leipzig, Kulturamt.
Diese Produktion ist Teil des Residenzprogramms schloss bröllin e.V., unterstützt durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und den Landkreis Vorpommern-Greifswald.