Wir wollen, dass es schön ist

Hysterisches Globusgefühl

© Nima Pixie Lou Woratschek

© Renata Chueire

Premiere 23. Juni 2022
24. | 25. | 26. Juni 2022
jeweils 20.00 Uhr

15 | 10 Euro
(Auf Onlinetickets werden zusätzlich zum Basis-Ticketpreis durch den Anbieter Reservix 10% VVK-Gebühr und 2,- Euro Servicegebühr erhoben. Weitere aktuelle Informationen zum Vorstellungsbesuch hier.)
Karten

Es ist dunkel. Es gibt nichts zu sehen. Kein Lüftchen bewegt sich. Nimm Platz, lehn dich zurück und öffne Nase und Ohren! Nichts ist besonders schön, außer vielleicht die Ruhe der Abwesenheit. Das ist die Ausgangssituation. Mitten in dieser Dunkelheit begibt sich Hysterisches Globusgefühl auf die Suche nach der Schönheit kollektiven Erlebens. Zwischen Anarcho-Aromen und tastenden Körpern schwebt die Sehnsucht nach dem Schönen am Schönen. Denn alle begehren etwas und das Begehrte nennen wir schön. Doch das Schöne ist ein Imperativ, eine Norm. Und eine Norm ist nicht schön. Sollen wir also nach dem Schönen, nach Wahrheit und dem Guten streben? Oder ist das alles Quatsch und wir müssen etwas anderes finden? Gerüche und Geräusche vermischen sich mit Text und Politik und ein Hauch von Hysterisches Globusgefühl liegt in der Luft.

Hysterisches Globusgefühl richten ihre künstlerische Arbeit mit vollem Herzen und solidarischer Zusammenarbeit gegen das heteronormative Patriarchat und entwickeln Utopien für eine antirassistische, klassenlose, queerfeministische und respektvolle Zukunft. 2011 für »Macht was: Macht nichts!« mit dem Jurypreis des Festivals »Arena… der jungen Künste« ausgezeichnet. Die Erfahrungen dieser ersten Produktion wurde zur Grundlage für weitere Performances; Formen des Protests sowie die Ästhetik von Subkulturen werden verfremdet, auf Grundformen reduziert und neu entworfen. Die Frage nach bewusstem Handeln, politischer Interaktion und globalem Unwohlsein steht dabei im Zentrum der Arbeit.

In deutscher Sprache

Konzept, Performance Hysterisches Globusgefühl (Elisabeth Lindig, Lea-Sophie Schiel, Arne Schirmel, Laura Steinl, Melanie Zipf) Bühne Sarah Hoemske Licht, Technik Dirk Lutz Musik Sky Deep Produktionsleitung Milena Seidl Assistenz Anna Konrad Pressearbeit Kerstin Böttcher Grafik Anne Luft Social Media Jasmin Kröger, Hanna Vogel Dokumentation (Video | Foto) Julia Cremers, Renata Chueire

Eine Produktion von Hysterisches Globusgefühl in Kooperation mit dem Ballhaus Ost und Schloss Bröllin e. V. Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR und durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.








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