Zum Späti an der Plötze

Ein Schwank

Premiere 01. August 2020
Weitere Vorstellungen 02. | 03. | 04. | 06. | 08. August 2020
jeweils 19.30 Uhr


Strandbad Plötzensee
Nordufer 26
13351 Berlin-Wedding

20 | 15 Euro
(Nur personenbezogene Onlinetickets, keine Abendkasse! Theaterkarten berechtigen auch zum Freibadbesuch und zum Besuch der Ausstellung Fico di Amalfi.)
Karten

Freibäder sind im absolut besten Sinne austauschbar. Tauschbar wenn nur durch andere städtische Bäder in jeder beliebigen Stadt, Größe egal. Ich meine damit: Das Prinzenbad könnte auch das Freibad Mollbeck in Recklinghausen sein. Sie sind unüberschreibbar und gleichzeitig schreibt sich bei jedem Besuch ein loses und doch recht vorzeigbares Porträt jenes Bezirks, in dem das Bad abgezäunt Freizeit herstellt. Sogar mit Daseinsvorsorgeauftrag, sie gelten als Grundversorgung der Menschen in der Stadt. Mit ihren nicht reflektierenden, im Sommer zu heißen Steinen, Mayonnaiseflecken, kühlem hellen Wasser und Liegewiesen schaffen sie es so zu bleiben, wie sie sind, völlig ungerührt von sämtlichen städtischen Veränderungen, die sie umgeben. Es sind Freizeitstätten, sachliche Freizeitorte, die immer funktionieren, utopische Orte, wenn man denn will (Aber wir mögen keine Utopien!). Zum Späti an der Plötze ist eine Stückentwicklung, die sich mit dem Strandbad als Projektionsfläche für Urbanen Lebensraum auseinandersetzt, der Frage nach (halb) öffentlichen Räumen in unserer Stadt und ganz nebenbei auch die Reise einer durstigen Meute zu sich (selbst).

von und mit Marilena Büld, Brigitte Cuvelier, Leander Kreissl, Rupert Enticknap, Sarah Gailer, Leonie Hahn, Banafshe Hourmazdi, Leonie Jenning, Lukas Kesler, Max Koch, Jan Koslowski, Mara Moya, Victor Nicolaus genannt Nico, Rama Al Rached, Colette Schäfer, Leander Dörr, Justin Franklin-Stokes



↑ Back To Top ↑