Fr

23.1.

19:00 Premiere
LIFT Tanzkollektiv

Sa

24.1.

19:00
LIFT Tanzkollektiv

So

25.1.

15:00
LIFT Tanzkollektiv

Sa

7.2.

20:00 Premiere
Jeanne Eschert

So

8.2.

Fr

13.2.

Sa

14.2.

Do

19.2.

20:00
Núria Frías Corrius

Fr

20.2.

20:00
Núria Frías Corrius

Sa

21.2.

14:00 - 17:00
Theaterscoutings Berlin

Sa

21.2.

20:00
Núria Frías Corrius

So

22.2.

18:00
Núria Frías Corrius

Do

26.2.

20:00
Carlos Franke

Do

26.2.

21:30
Arnita Jaunsubrēna (almost good productions)

Fr

27.2.

20:00
Carlos Franke

Fr

27.2.

21:30
Arnita Jaunsubrēna (almost good productions)

Produktionen

  • © Alejandro Spano

  • © Alejandro Spano

  • © Shlomi Moto Wagner

  • © Bernhard Musil

  • © Bernhard Musil

  • © Bernhard Musil

  • © Bernhard Musil

  • © Bernhard Musil

  • © Bernhard Musil

  • © Bernhard Musil

  • © Bernhard Musil

Richard Wagner – The Drag Queen!

Shlomi Moto Wagner and the House of Mazeltov

75 Minuten
Saal

Richard Wagner ist eine Drag Queen, und Shlomi Moto Wagner’s Urgroßvater war ihre Drag-Mutter. Gemeinsam teilen sie nicht nur familiäre Wurzeln, sondern auch ein Drag-Erbe im jüdischen House of Mazeltov. Diese pseudo-dokumentarische Musiktheater-Performance gräbt nach vergessenen Gerüchten und verdrängten Fakten über Wagners Persönlichkeit: seine Obsession mit Rosa, die skandalösen Satin-Bestellungen, und die Frage, ob das Verstecken seiner Wünsche mit dem Hass zusammenhängt, den er zugleich in die Welt projizierte.

Könnte dieses Projekt seine verspätete Coming-Out-Erklärung sein? Zwischen klassischen Wagnermotiven, elektronischen Beats, Lip-Sync, Videoprojektionen und viel rosa Satin entsteht ein queeres Musiktheater-Spektakel für das 21. Jahrhundert.

Also, Mazeltov Queen Richard Wagner – let’s go!


Inszeniert, performt und komponiert von Shlomi Moto Wagner – interdisziplinärer Performer*, ausgebildeter Opernsänger*, Komponist*, Author* und Dragqueen a.k.a. Mazy Mazeltov, der*die klassische Musik und Formen mit Popkultur und queerer Mythologie auflädt und neu zusammensetzt. Gemeinsam mit Dramaturgin und Co-Regisseurin Anne Welenc entsteht eine glitzernde und schonungslose Auseinandersetzung mit der wohl polarisierendsten Figur der Operngeschichte. Für die technische Magie sorgt Jones Seitz, während die 3D-Bildwelten in einer aufregenden neuen Zusammenarbeit mit dem digitalen Künstler Alejandro Spano entstehen. Die Kostüme entwirft Michel Wagenschütz – und verbindet darin historische Fantasie mit der Sinnlichkeit von Drag. Gemeinsam erschafft das Team eine immersive Performance über Geschlecht, Erbe und Erlösung – auf der Bühne und im Jetzt der Geschichte.

Mit ganz besonderem Dank an
Mima Milo – die einzig wahre Yiddish Isolde
Mendi Cahan – Jiddisch Übersetzung von Mild und Leise
Mila Wagner Vishnavskaya – Shlomi’s Mutter, für die telefonischen Beiträge
Dr. Reinhold Brunner und das Reuter-Wagner-Museum in Eisenach –für ihre Hilfe mit Archivmaterial
Anne Welenc – Die Stimme von Katherina Wagner
Stefanie Altenhofer – Die Stimme von Fräulein Bertha Goldwag
Antina Christ – Fabelhafte Cosima-Hochsteckfrisur-Perücke
Phillip Lawton – Deutsche Oper Bibliothek, die die jiddische Partitur von Tristan und Isolde zur Verfügung stellt

Künstlerische Leitung, Text, Musik, Regie, Performance Shlomi Moto Wagner Co-Regie, Dramaturgie Anne Welenc Technik, Lichtdesign Jones Seitz Video, Raum Alejandro Spano Kostüm Michel Wagenschütz Künstlerische Assistenz Reut Shaibe

Eine Produktion von Shlomi Moto Wagner und The House of Mazeltov in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Bezirksamt Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur.

Termine

Premiere

  • 28.11.2025
Bisherige Termine
  • 28.11.2025
  • 29.11.2025
  • 30.11.2025
Access / Content Note

deutsch, englisch, yiddisch
Für Rollstuhlnutzer*innen zugänglich
Verschiedene Sitzmöglichkeiten