Do

8.12.

20:00 Premiere
Demjan Duran

Sa

10.12.

20:00
Demjan Duran

So

11.12.

18:00
Demjan Duran

Mi

14.12.

18:00 Neue Folge
Felizitas Stilleke & Friends

Do

15.12.

18:00 IAT
vorschlag:hammer

Fr

16.12.

20:00 Premiere
FEELINGS

Sa

17.12.

20:00
FEELINGS

So

18.12.

18:00
FEELINGS

Di

20.12.

10:00
Elisabeth Bakambamba Tambwe

Fr

13.1.

20:00 Premiere
boikott

Sa

14.1.

20:00
boikott

So

15.1.

18:00
boikott

Do

26.1.

20:00 Berlin-Premiere
Max Gadow

Fr

27.1.

18:00
Max Gadow

Ein Fan aus Thüringen

Es war einmal ein Fan aus Thüringen. Der war verzaubert von einer berühmten Tennisspielerin aus Westdeutschland. Doch eines Tages erschien eine fiese, stöhnende Gegnerin aus Jugoslawien auf der Bildfläche…

 

Das Stück erzählt die Geschichte des Attentats auf die Tennisspielerin Monica Seles im Kontext der globalen politischen Geschehnisse Anfang der 1990er Jahre und sucht Auswege aus den medialen Märchen von Gut und Böse, Ost und West, Täter und Opfer.

 

Im Zentrum der Regiearbeiten von Demjan Duran steht die Auseinandersetzung mit seinem Geburtsland Jugoslawien. Anhand des Forschens in der Vergangenheit gräbt er Themen ins und fürs Heute hervor, und setzt sie in einen gesamtgesellschaftlichen Kontext. »Ein Fan aus Thüringen« ist sein erstes Stück in Berlin.

Society Intact

Eine postapokalyptische Sitcom über gesellschaftliche Mitte und die Brutalität der Normalen.

 

MANN und FRAU sitzen immer noch im trauten Heim und leben ihr Best Life. Merken sie, dass sie ihre Ängste und Obsessionen offenbaren und Schicht für Schicht ihre bürgerliche Hülle abpellen? Zwischen die Routinen schleichen sich die persönlichen Erzählungen der Performer:innen, die ganz anders sind als MANN und FRAU – zumindest immer wieder.

 

FEELINGS umfasst die Bühnen-, Ton- und Onlinearbeiten, künstlerische Forschung, Games und Gefühle, die Jil Dreyer und Josef Mehling seit 2017 mit- und füreinander entwickeln. Sie zeigten bisher Arbeiten u.a. am Staatstheater Mainz, FELD Theater Berlin und an der Gessnerallee Zürich. »Society Intact« ist ihre erste Arbeit am Ballhaus Ost.

Das Krippenspiel

Was wäre, wenn es Weihnachten nicht gäbe?Weihnachten ist für die meisten Menschen das schönste Fest des Jahres, und dennoch geschieht oft alles auf den letzten Drücker. Viele Menschen verbinden Weihnachten nur noch mit Stress und Qualen: Abgehetzt durch die Geschäfte toben, um die notwendigen, immer teurer werdenden Geschenke zu besorgen. Aber in einer Zeit rasender Geschwindigkeit brauchen wir Dinge, die uns innehalten lassen. Wir brauchen Weihnachten, um leben zu können. Eine winterliche Welt feiert den Durchbruch der Liebe und der Hoffnung.Gott schickt seinen Sohn als kleines hilfloses Kind auf die Erde. Wir erfahren Gottes Nähe zu den Menschen. Er teilt sein Leben mit uns, weiß um Freud und Leid. Er gibt uns Hoffnung, zeigt, wie aus kleinen Ansätzen Großes entstehen kann.»Es begab sich aber zu der Zeit…«, alle kennen den Anfang dieser Geschichte und auch deren Ende, doch in der Zwischenzeit hat sich die Welt verändert.Auch in diesem Jahr wollen wir wieder einen Vormittag der Freude und Besinnlichkeit mit Erinnerungen und strahlenden Kinderaugen feiern, ein klassisches Krippenspiel. Nur anders. Zum letzten Mal bleibt alles beim Alten, alles ist anders, es wird ganz wunderbar. Gemeinsam statt einsam.

Fleshdance

Im Zusammenspiel von Dokumentation, Livemusik, Live-Video und leiblicher Performance entsteht ein Raum in dem Fleshdance verschiedener Blickwinkel und Konzepte, die Bedeutung des Körpers – des Fleisches – in der heutigen Gesellschaft auslotet. 

 

Der Produktionszusammenschluss boikott wurde 2017 von Robin Plenio und Sophie Krause gegründet und ist seitdem eine stetig wachsendes Struktur. In ihren Arbeiten verbinden sie dokumentarische Recherche mit performativen Hybriden aus den Darstellenden Künsten, Videokunst und elektroakustischer Musik.

Die Suche nach der Ur-Oper #1 »Ich fühls nicht«

Das Mega-Projekt Ur-Oper #1 bis 10 startet am 19.01.2023 mit der Show #1 »Ich fühls nicht« nach einem Comic von Liv Strömquist! 

  

Ur-Oper #2: 4.2., 22:00  

Ur-Oper #3: 4.3., 22:00  

Ur-Oper #4: 1.4., 22:00  

Ur-Oper #5: 13.5., 22:00  

Ur-Oper #6: 3.6., 22:00  

Ur-Oper #7: 1.7., 22:00   

Ur-Oper #8: 2.9., 22:00   

Ur-Oper #9: 7.10., 22:00  

Ur-Oper #10: 4.11., 22:00  

 

Liquid Ecstasy

Die multimediale Performance ist ein allegorischer Essay über die Möglichkeiten, zu einem ursprünglichen Zustand der fließenden Gleichheit zwischen allen Lebensformen zurückzukehren. Mit wenig Handlung und viel Raum zum Nachdenken lädt es zum Verweilen und Abschweifen ein, während atmosphärische Wassergeräusche pochende Bassdrums oder die verführerische Stimme von Baby Marcel zu hören sind.

 

Max Gadow fokussiert sich in seinen Regiearbeiten auf die Untersuchung westlicher Mythen und Machtstrukturen und leitet aus diesen performative Vorgänge ab. Die Formate reichen hierbei von Rauminstallationen über Workshops zu Bühnen-Inszenierungen.

It’s about time

Ein neues Festival: It’s about time! Es ist Zeit! Es geht endlich los!

Seit November 2020 ist die Zeit reif. Damals sollten vier Tage lang ganz viele Menschen in ganz kleinen Räumen zu ganz langen oder ganz kurzen Performances zusammenkommen. Doch das Festival ging mit der Zeit und ließ sich selbige, um seine Wesensform zu transformieren: Es verlagerte sein Programm in die endlosen Zeiten und Weiten des Internets und präsentiert sich dort ab September 2021.

Kuratiert von Anne Brammen, Monika Gintersdorfer, Tina Pfurr und Daniel Schrader wird das Durational Online Festival »It’s about time« für einen unvorhersagbar langen Zeitraum künstlerische Arbeiten von u.a. Barbara Lenartz, Club Real, Elisabeth Tambwe, Felizitas Stilleke | Smruthi Gargi Eswar, GRUPO D3 CHOK3, Markus&Markus, ONCE WE WERE ISLANDS, vorschlag:hammer und vt corp. entwickeln, präsentieren und archivieren. »It’s about time« ist eine Huldigung von Durational Performances, gibt der Kunst ihre Zeit und ist ein Festival von Dauer.