Die Initiative Solidarität am Theater e.V. (ISaT) lädt ein zu einer zweitägigen Zusammenkunft gelebter intersektional-queerfeministischer Archivpraktiken. Ausgehend von der Bewegungsgeschichte marginalisierter Gruppen möchten wir dominante Erzählungen im Kulturbetrieb dezentrieren und gemeinsam »Archive des Widerstands« erarbeiten und fortführen, die marginalisiertes Wissen priorisieren.
Wir fragen uns, wie ein Archiv zugänglich(er) werden kann und welche Lücken und Konflikte dazu geführt haben, dass manche Kämpfe kaum erinnert werden. Am 12. und 13. Dezember bringen wir das Archiv in den Theaterraum des Ballhaus Ost und laden Kolleg*innen und Publikum zur künstlerischen Interaktion und Begegnung mit dem unabgeschlossenen Archiv ein.
Die Initiative für Solidarität am Theater (ISaT) gründete sich 2017 aus der Notwendigkeit heraus, fortwährenden Ungleichbehandlungen und Diskriminierungen im Kulturbereich entgegenzutreten. Es ist ein dezentral organisiertes Netzwerk, das aus einer machtkritischen Perspektive handeln will.
PROGRAMM
FREITAG 12.12.
17:00: Begrüßung
18:30-19:15: »BIOFUCK«, Performance, LIFT- Performance Kollektiv
20:00-20:30: »Hungerstein«, Lecture Performance, Aidan Riebensahm & Lea Steinhilber
21:30-22:30: Agnieszka Habraschka/Eszka, Konzert
22:30-23:00: Soft Ending
SAMSTAG 13.12.
14:00: Begrüßung
13:15-16:00: »Die Möllner Briefe« (96′), Filmscreening
16:00-17:00: »FemmeFitness«, Lecture Performance & feministische Fitness Session
19:00-20:00: »böse blicke_n«, Lecture Performance, Nuray Demir
20:30-21:30: »Darf man etwa nicht so egozentrisch sein und seine Erfahrungen für sich behalten? Diasporisches Erinnern an Fasia Jansen«, performative Lesung »Brief an Fasia« mit anschließenden Filmcreening, Ali*ne B*enecke
21:30-22:30: Austausch und gemeinsamer Ausklang
22:30-23:00: Soft Ending
Hier geht’s zur Webseite und zum Audioflyer für Archive des Widerstands