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  • © Hampel / Helbig / Kießling

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Antisex

Hampel / Helbig / Kießling

75 Minuten
Saal

Iokaste verspürt ein Unbehagen. Ihr Sohn Ödipus, der seit Jahrtausenden dauernd mit ihr schlafen will, hat sich vervielfacht, und jetzt will die ganze Welt sie ficken. Das Gesetz des Vaters gibt es nicht mehr (der Pisser ist einfach abgehauen), und auch am Inzestverbot rütteln die Jungen Liberalen schon seit 2020. Nur ob Iokaste eigentlich Lust hat, mit ihrem Sohn zu schlafen, danach hat nie jemand gefragt. Frustriert macht sich Iokaste auf die Suche nach einer eigenen Subjektposition, doch trifft stattdessen: eine Gruppe Cheerleader, die nicht mehr wissen, wen sie eigentlich anfeuern. Ein Polycule, das sie unbedingt inkludieren will. Und ein paar junge Männer, die glauben, ein Masturbationsverbot wäre die Lösung für alles. »Antisex« untersucht das Begehren der Gegenwart. Das Stück fragt dabei speziell nach der Rolle der „Frau“: Welche Bilder von ihr entstehen im digitalen Datingmarkt, in rechten Chatgruppen, in der Sexindustrie? Was haben diese Bilder mit der noch immer unsichtbaren Sorgearbeit realer Frauen und Mütter zu tun? Und was heißt es, in diesem Chaos dennoch selbst zu begehren?

Hampel / Helbig / Kießling macht Theater gegen die große Geste. Mit feministischem Anspruch und ihrem 4 Meter hohen Bühnenbild betritt die frisch gegründete GbR die Freien Szene und spricht erst mal… über Sex. Oder: sich gegen den bestehenden aus.

Idee, Konzept Lou Hampel, Hannah Helbig, Mathis Kießling Entwicklung, Performance Lou Hampel, Hannah Helbig, Mathis Kießling, Barbara Krzoska, Elisa Szakinnis Video Anna Hinz, Emma Kommert Bühne Robert Sievert Licht Paul Reifenberger
 Technische Leitung, Sound Jannis Wulle

Eine Produktion von Hampel / Helbig / Kießling in Kooperation mit dem Ost-Passage-Theater Leipzig, den Landungsbrücken Frankfurt (Main), der Alten Kupferschmiede Gießen e.V. und dem Ballhaus Ost. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt, das Kulturamt Gießen, das Land Hessen, die Stiftung der Nassauischen Sparkasse und die Sigmund Freud Stiftung.

Termine

  • 15.5.2026, 20:00
  • 16.5.2026, 20:00
Tickets

15 | 10 Euro.
Karten können telefonisch, per E-Mail oder online erworben werden. Bitte beachten, dass Reservierungen per E-Mail und Telefon nur von Montag bis Freitag zwischen 10:00 und 16:00 Uhr möglich sind. Auf Onlinetickets werden zusätzlich zum Basis-Ticketpreis durch den Anbieter Reservix 10% VVK-Gebühr und 2 Euro Servicegebühr erhoben. 3-Euro-Tickets für Inhaber:innen eines Berlinpass / Berlin Ticket S sind an der Abendkasse erhältlich oder per E-Mail über karten@ballhausost.de.

Sprache

In deutscher Lautsprache.
Mit englischen Übertiteln.

Access / Content Note

Verschiedene Sitzmöglichkeiten.
Zugänglich für Rollstuhlfahrer*innen.

Content Note: Erwähnung von Sex und sexueller Gewalt, Gewaltdarstellung. Leichtes Strobo, laute Musik, Nebel.