Do

12.3.

20:00 Premiere
UNBEHAUN

So

15.3.

18:00
UNBEHAUN

Sa

21.3.

Do

26.3.

Fr

27.3.

Sa

28.3.

So

29.3.

Do

9.4.

20:00
aliveduo

Fr

10.4.

20:00
aliveduo

Sa

11.4.

20:00
Deckenbach | Gramß | Kavukoğlu | Hausotte

So

12.4.

18:00
Deckenbach | Gramß | Kavukoğlu | Hausotte

Di

14.4.

19:00
mit Raúl Krauthausen und Marc-Uwe Kling

Do

16.4.

20:00
YETZE Casino Night #2: Blurry Records Label Night

Sa

18.4.

So

19.4.

19:00
The Shimmy Shake School for Burlesque

Do

23.4.

20:00 Premiere
Miguel Witzke Pereira

Sa

25.4.

20:00
Miguel Witzke Pereira

Produktionen

TRUEMMER

Koslowski & Kolatschny

110 Minuten

Trümmer tauchen meist im Plural auf, dabei gibt es tatsächlich auch den Singular, das Trumm. Ein Trumm für sich allein ist ein sperriges oder klobiges Ding. Ein Exemplar, das aufgrund seiner Größe auffällt. Man kann sich ein ordentliches Trumm Brot nehmen, ein Trumm von einem Buch lesen oder beim Spazieren zufällig einem Trumm begegnen, das im Weg herumliegt. „Trumm“ entstammt dem mittelhochdeutschen drum, was „Endstück“ oder „Splitter“ bedeutet, und dementsprechend lässt sich etwas drumen oder drümen, also in Stücke brechen. Die Trümmer haben sich vom Trumm verselbstständigt und rücken als „Bruchstücke oder Überreste eines zerstörten Ganzen“ den Vorgang des Zerbrechens in den Blick. Sie enthalten mehrere Zeitebenen, ein Vorher und ein Nachher, und damit schon eine ganze Erzählung.

Jan Koslowski, Regisseur und Autor, und Marlene Kolatschny, Dramaturgin und Autorin, verbindet eine langjährige Freundschaft und Zusammenarbeit. In ihrer neuen Arbeit »TRUEMMER« erkunden sie gemeinsam mit dem Ensemble die Idee des Kaputten, des Übriggebliebenen, des Abtragens von Resten und der Erfahrungs des Verlustes. Ausgehend von dem DEFA-Dokumentarfilm Martha (1978, R: Jürgen Böttcher) nimmt »TRUEMMER« die Figur der Trümmerfrau in den Blick: Welche Vorstellungen und Konstruktionen bündeln sich in dieser Gestalt, der es durch ihre tüchtige Arbeit gelingt, aus Schutt etwas Neues, Brauchbares zu gewinnen und Zerstörtes wieder auferstehen zu lassen?

Mit Murat Dikenci, Lisa Hrdina, Farman Hussein, Leonie Jenning, Jahlani Knorren, Alois Mai, Fabio Mazzocchi, Martha Mechow, Irina Sulaver, Special Guests: Malick Bauer, Jonathan Kaplan Text, Regie Jan Koslowski Text, Dramaturgie Marlene Kolatschny Bühne Wieland Schönfelder Kostüme Anna Philippa Müller Live-Kamera Greta Markurt Licht Elias Asisi Musikalische Leitung Mika Amsterdam Schlagzeug Konrad Perchalla Mitarbeit Musik Alois Mai Technische Leitung David Scholz Ton Konstantin Arthur Hagelüken Maske, Kostümassistenz Anna Melnikova Regieassistenz Cajus Kesler Dramaturgieassistenz Fabio Mazzocchi Bühnenbildassistenz Noé Wetter Kameraassistenz Jesse Koch Regiehospitanz Jonathan Kaplan Fotografie Amelie Amai Kahn-Ackermann Produktion Keshia Luna Biedermann & Peri Rana Hueck – Studio Koa

 
Eine Produktion von Koslowski & Kolatschny in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

Termine

  • 6.7.2025
  • 6.7.2025 Premiere
  • 8.7.2025
  • 9.7.2025
  • 10.7.2025
  • 11.7.2025
Sprache

deutsch, mit englischen Übertiteln

Access / Content Note

deutsch, mit englischen Übertiteln
zugänglich für Rollstuhlnutzer*innen
verschiedene Sitzmöglichkeiten