Do

26.2.

20:00 (auf englisch)
Carlos Franke

Do

26.2.

21:30
Arnita Jaunsubrēna (almost good productions)

Fr

27.2.

20:00 (auf deutsch)
Carlos Franke

Fr

27.2.

21:30
Arnita Jaunsubrēna (almost good productions)

Sa

28.2.

20:00
Marlene Helling

So

1.3.

20:00
Marlene Helling

Mo

2.3.

Do

5.3.

20:00
Magic Dyke*

Fr

6.3.

20:00
Magic Dyke*

Sa

7.3.

20:00
Magic Dyke*

Do

12.3.

20:00 Premiere
UNBEHAUN

Fr

13.3.

So

15.3.

18:00
UNBEHAUN

Sa

21.3.

20:00 Konzert
YETZE Casino Nights #1

Do

26.3.

20:00 Wiederaufnahme
Ayat Najafi und Arta Atelier Kollektiv

Fr

27.3.

Sa

28.3.

So

29.3.

Produktionen

  • © LIFT Tanzkollektiv, Juliane Keßler, Flo Köhler

  • © LIFT Tanzkollektiv, Juliane Keßler, Flo Köhler

  • © Xenia Dürr

  • © Xenia Dürr

  • © Xenia Dürr

  • © Xenia Dürr

BIOFUCK

LIFT Tanzkollektiv

2 Stunden mit Pause
Saal

Audioflyer

Eine Linie. 5 Körper. 4 Räder. 3 mal 3 Beine. 2 Ohren pro Kopf. 1 aus Glas gemacht, 1 Zunge in jedem Mund. Arm an Arm, Schulter an Handgelenk, verschränkte Finger. Die fünf weißen Körper werden von etwas bewegt, das ich nicht greifen kann. Sie verlagern Gewicht, nutzen Momentum, fließen als Linie durch den Raum. Eine dreht sich um sich selbst. Die äußeren Ränder beschleunigen. Schnell, hektisch, mit Genuss und Frust, hacken sie die Struktur des Raumes. Sie schieben weiße Leinwände über den Boden – bereit für Projektionen. Sehnsüchte tauchen auf. Nach Lücken und der Bewegung zwischen alten Weisheiten und zeitgenössischen Begierden. Es wirkt unabdingbar, an dem Netz aus migrierten, queeren, Crip Körpern festzuhalten. Zeitweise scheinen sie verloren, auf der Suche nach Linearität. Sie spüren, dass es hier mehr gibt. Ich höre sie auseinanderfallen, trauernd-schluchzend, wütend-lachend, Unbekanntes verschluckend. Genährt, um das neue Hier zu enthüllen, wird es zu Ihrem, zu Unserem. Kitzelnd rührt sich Neugier in mir. In dir auch? Willkommen zu BIOFUCK! Eine Show über nicht-lineare Biografien.

LIFT Tanzkollektiv (Liv Schellander, Irene Giró, Fia/Sophia Neises, Tanja Erhart) ist eine Konstellation von crip, queeren und migrantischen Körpern, die neue Begegnungs- und Erfahrungsräume schaffen und ästhetische Barrierefreiheit in den Mittelpunkt stellen.

Konzeption und Künstlerische Leitung LIFT Tanzkollektiv (Liv Schellander, Irene Giró, Fia/Sophia Neises, Tanja Erhart) Performance Tanja Erhart, Irene Giró, Rita Mazza, Fia/Sophia Neises, Liv Schellander DGS Performance Rita Mazza Technische Leitung und Licht Design Gretchen Blegen Video und Übertitel Declan Hurley Bühnenbild und Kostüme Yoav Admoni Kostümassistenz Evan Loxton Musik Biljana Pais DGS Coach  Corinna Brenner Deaf Dramaturgie Pia Katharina Jendreizik Dramaturgie für ästhetische Barrierefreiheit für blindes und sehbehindertes Publikum Agnes Kappaun, Fia/Sophia Neises Dramaturgie für ästhetische Barrierefreiheit (Relaxed Performance) Ema Benčíková, Milena (Miles) Wendt Dramaturgie für ästhetische Barrierefreiheit für körperlich behindertes Publikum Tanja Erhart Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Gina Jeske Filmdokumentation Tanja Brzaković Produktionsleitung Olivia Hotz, Esther Schneider Dolmetscher*innen für Deutsche Gebärdensprache und Deutsch Alma Arnoul, Charmaine Callahan, Viviane Grünberger, Flo Köhler, Stella Papantonatos, Brice Stapelfeldt Musik-Audioflyer Biljana Pais Sprecher*innen-Audioflyer Tanja Erhart, Irene Giró Access Friends Pauri Röwert, Lex Marlo Mannigel, Joelle Burrichter, Nancy Mirelíz Ortíz Domínguez, Luka Niedermeier, Ina Jia Guo, Neely De Jong, Annika Faeschke, Brice Stapelfeldt, Gina Jeske Fotodokumentation Xenia Dürr

BIOFUCK ist eine Produktion von Sophia Neises in Kooperation mit dem Ballhaus Ost und brut Wien. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Termine

Premiere

  • 23.1.2026
Bisherige Termine
  • 23.1.2026
  • 24.1.2026
  • 25.1.2026
Access / Content Note

Hinweise zur Barrierefreiheit und Content Notes


»BIOFUCK« ist eine Relaxed Performance mit integrierter Audiodeskription und einer Dramaturgie für Blinde und sehbehinderte sowie Taube und schwerhörige
Tanzliebende.

Solidarische Schutzmaßnahmen:
Wir bitten alle Besucher*innen, sich nach Möglichkeit vor dem Theaterbesuch auf Corona zu testen. Im Theater werden außerdem Masken zur Verfügung gestellt, die wir euch bitten zu tragen aus Solidarität zu unserem immunsupprimierten Publikum und Performer*innen.


Sprachinfo:
Deutsche Lautsprache
Deutsche Gebärdensprache (DGS)
Übertitel in Deutsch und Englisch

Barrierefreiheit:
Das Ballhaus Ost und der Theatersaal sind zugänglich für Rollstuhlnutzer*innen. Bei der Aufführung von „BIOFUCK“ gibt es insgesamt fünf Rollstuhlplätze zur freien Platzwahl. Diese sind entsprechend markiert. Die Bar befindet sich bei dieser Aufführung im Erdgeschoss und ist ebenerdig erreichbar.

Bodenleitsystem:
Im Menü dieser Website unter Barrierefreiheit ist eine ausführliche Beschreibung des Leitsystems ab der Einfahrt zu finden: Link
Im Innenbereich ist ein temporäres Bodenleitsystem für blindes und sehbehindertes Publikum installiert. Es führt vom Haupteingang zur Kasse, zu den Toiletten, zur Bar und in den Theatersaal zu den Sitzplätzen.

Sitzmöglichkeiten:
Es gibt verschiedene Sitzmöglichkeiten: Stühle, Sitzsäcke, Podeste mit Polstern. Ein Sitzsack-Ticket kann bei der Buchung als direkt ausgewählt werden. Unter einigen Podesten sind sog. „Shaker“ angebracht, die die Musik über Vibration verstärken. Diese sind entsprechend markiert.

Relaxed Performance:
Die Aufführung richtet sich an ein Publikum, das von einer entspannteren Theater- und Veranstaltungsatmosphäre profitiert. Geräusche und Bewegungen im Publikum sind ausdrücklich willkommen und es ist jederzeit erlaubt, den Saal zu verlassen und wieder zurückzukehren. Early Boarding ist ab einer halben Stunde vor Vorstellungsbeginn möglich. In der Pause und nach der Vorstellung gibt es einen Ruheraum. Stim Toys und Gehörschutz werden ebenfalls zur Verfügung gestellt.

Access Friends:
Während des gesamten Veranstaltungszeitraums sind Access Friends und Kommunikationsassistent*innen für DGS vor Ort, die Besucher*innen bei Bedarf unterstützen, z.B. bei der Raumorientierung oder für eine Bühnen-/Tastführung. Sie sind erkennbar an bunten Westen.

Hinweise zum Inhalt (content notes)

  • Themen: Tod, Trauer (es wird eine imaginäre Grabrede gehalten)

  • Es gibt eine freiwillige Interaktion mit dem Publikum: Die Zuschauer*innen werden gebeten, eine projizierte Zeichnung zu beschreiben (in Lautsprache oder DGS). Es werden nur Personen angesprochen, die sich freiwillig melden.

  • Während und nach der Pause und nach der Vorstellung gibt es optionale interaktive Momente: Zuschauer*innen sind eingeladen, eigene Video- und Sprachnachrichten aufzuzeichnen, mit Performer*innen oder anderen zu interagieren, gemeinsam zu tanzen.


  • Hinweise zu sensorischen Reizen
  • Gedimmtes Licht bleibt während der gesamten Vorstellung im Publikumsbereich eingeschaltet.

  • Die Beleuchtung wechselt sanft, meist warm. In einer Szene gibt es farbiges Licht in rosa, blau, grün und rot.

  • Jede*r Performer*in hat einen charakteristischen Klang - ein Schmuckstück oder Kleidungsstück, das bei Bewegungen im Raum einen bestimmten Klang erzeugt. Dies hilft dabei, sie zu identifizieren und ihre Positionen zu lokalisieren.

  • Wenn Musik zu hören ist, wird sie allmählich lauter, es gibt keine plötzliche Lautstärkeschwankung.

  • In mehreren Szenen gibt es laute Technomusik mit einem starken Bass, die langsam eingespielt wird und zwischen 10 - 15 Minuten dauert.

  • Auf verschiedenen Flächen der Bühne werden Untertitel (gesprochener Text in schriftlicher Form) in Deutsch und Englisch eingeblendet, außerdem werden Videos mit Gebärdensprache gezeigt.

  • Manchmal gibt es Voice-Overs, manchmal sprechen die Performer*innen in ein Mikrofon. Es gibt Momente, in denen sich gesprochene Texte überschneiden oder verschiedene Sprachen verwendet werden.

  • Einige Sitze vibrieren, wenn Musik gespielt wird. Diese Sitze sind entsprechend gekennzeichnet.

  • In einer Szene wird Schwarzlicht eingesetzt.