Sat

7.2.

20:00 Premiere
Jeanne Eschert

Sun

8.2.

Sun

8.2.

Fri

13.2.

15:00 - 22:00
Final semester projects from the stage design class at Berlin University of the Arts

Sat

14.2.

15:00 - 22:00
Final semester projects from the stage design class at Berlin University of the Arts

Mon

16.2.

18:30
Ballhaus Est. 2006

Thu

19.2.

20:00
Núria Frías Corrius

Fri

20.2.

20:00
Núria Frías Corrius

Sat

21.2.

14:00 - 17:00
Theaterscoutings Berlin

Sat

21.2.

20:00
Núria Frías Corrius

Sun

22.2.

18:00
Núria Frías Corrius

Thu

26.2.

20:00 (in English)
Carlos Franke

Thu

26.2.

21:30
Arnita Jaunsubrēna (almost good productions)

Fri

27.2.

20:00 (in German)
Carlos Franke

Fri

27.2.

21:30
Arnita Jaunsubrēna (almost good productions)

Sat

28.2.

20:00
Marlene Helling

Sun

1.3.

20:00
Marlene Helling

Mon

2.3.

Thu

12.3.

20:00 Premiere
UNBEHAUN

Fri

13.3.

Sun

15.3.

18:00
UNBEHAUN

Productions

I just called to say.. sHe’s dead.

Tina Pfurr

Oft ist es nur die ungewöhnliche Uhrzeit, die zu lange Atempause, diese ganz bestimmte Stimmlage oder einfach der übersprunghafte Einstieg ins Gespräch, der verrät, dass dieser Anruf alles verändert. Die Nachricht vom Tod eines geliebten Menschen überbringt. Eine Lücke reißt. Die Zeit gefrieren lässt und nichts danach mehr so ist, so sein kann, wie noch Minuten davor. Der Moment, in der die Trauer beginnt, bevor wir überhaupt den Tod vernehmen, verstehen oder von uns weisen können. Jede Zeitrechnung eine andere wird.

Diesem Moment zwischen der Benachrichtigung und dem Annehmen des Unbegreiflichen, widmet die Performerin Tina Pfurr mit ihren Weggefährt:innen fünf Video-Miniaturen. Entlang und zugleich gegen jedwede Dramaturgie oder Logik folgt sie den fünf Phasen der Trauer. Weil sie geteilt werden muss. Weil sie politisch ist. Weil sie damit nicht allein ist. Weil wir viel zu selten dazu einladen und damit wichtige Räume zwischen uns verschließen. Weil wir doch wenigstens einmal diesen einen Song zu Ende hören müssen – ohne sie.

Eine Trauernde erinnert sich in wortlosen performativen Stillleben an all die Täler, durch die sie gewandert ist. Stellvertretend für so viele von uns. Wieder und wieder durch Leugnung, Wut, Verhandlung, Depression und Akzeptanz. In unterschiedlichen Reihenfolgen und mit immer neuen Vertiefungen. Ohne Wertung. Die Geister, die hier gerufen werden, wollen und sollen sich verbinden. In der Trauer. Im Tod. Unbedingt im Leben. In uns.

Tina Pfurr ist Performerin, Kuratorin und Schauspielerin. Sie arbeitet im Theater, für Film und Fernsehen und erarbeitet ihre eigenen Performances. Gemeinsam mit der Bühnen- und Kostümbildnerin Romy Springsguth und der Kamerafrau und Cutterin Ute Schall erschließt sie sich in ihrer sehr persönlichen Arbeit mit theaterbasierten Video-Sound-Essays ein neues künstlerisches Feld.

Concept, realisation, performance Tina Pfurr Set design, artistic collaboration, realisation Romy Springsguth Cinematography, editing Ute Schall Sound design Björn Stegmann Light design Fabian Eichner Production management Franziska Janke Voices Robin Adams, Katharina Adler, Sarah Blaßkiewitz, Anne Brammen, Gina Henkel, Franziska Janke, Laura Naumann, Christin Nichols, Christian Pfurr, Ingeborg Pfurr, Anneke Kim Sarnau, Felizitas Stilleke, Leon Ullrich, Matthias Zeeb Thanks to ampl:tude (Philipp Guhr, Conrad Rodenberg, Johannes Ruthenberg, Matthias Ruthenberg), Felizitas Stilleke, Daniel Schrader and Paul Plamper

 

A production by Tina Pfurr | Ballhaus Ost. Funded by the Berlin Senate Department for Culture and Europe and Hauptstadtkulturfonds.