Anhand der Mittel des persönlichen Schreibens, der gesprochenen Sprache und der Fiktion laden Mille und Alissia von der Theatergruppe „88 mètres/seconde“ dazu ein, Verwandtschaftsbeziehungen, ob durch Geburt oder selbst gewählt, zu erkunden. Ein zweieinhalbstündiger Workshop zum Schreiben, Teilen und Geheimhalten; um das Schreiben zu entmystifizieren, Spaß zu haben und gemeinsam etwas zu schaffen – in Anlehnung an ihr Stück „Le Grand Soir“ über Vater-Kind-Beziehungen. Der Workshop besteht aus einer Schreibaufwärmübung, mehreren Aufgaben, die durch weitere Texte und visuelle Materialien begleitet werden, sowie Phasen des Austauschs und einer abschließenden Diskussionsrunde.
Es können maximal 15 Personen teilnehmen. Wenn ihr Interesse habt aber der Preis zu hoch ist, könnt ihr uns gern per mail kontaktieren (lelampenfieber@theaterimnu.de)
Unter der Leitung von Mille Zhong und Alissia Pervozvanski-Dangles hat sich das Ensemble „88 mètres/seconde“ zum Ziel gesetzt, mutige, ambitionierte, lesbische und dekoloniale Werke zu schaffen, die physisches Theater und experimentelle Performance miteinander verbinden, um sich für radikale Repräsentation, Heilung und politischen Wandel einzusetzen.
Famili(es) – a writing workshop ist Teil des Le Lampenfieber 2026 Festival »Are We A Thing?«, in dessen Rahmen auch das Stück »Le Grand Soir« von 88 mètres/seconde stattfindet.