Songs & Dances about the Weather

Das Tanzstück verbindet Geschichten über afrikanische Rainmaking Rituale mit der poetischen Darstellung von Klimadaten der abschmelzenden Gletscher in Europa. So werden zwei Phänomene des Verschwindens in Zusammenhang gebracht und mit Hilfe dreidimensionaler Projektionen erfahrbar gemacht.

 

Christoph Winkler erarbeitete seit 1996 als freischaffender Künstler mehr als 80 Tanzstücke und ist einer der profiliertesten und vielseitigsten Choreografen Deutschlands. Seine Arbeit umfasst ein weites Spektrum von Formaten und reicht von sehr persönlichen bis hin zu politischen Themen. Unter dem Dach der Company Christoph Winkler bringt er Tänzer:innen aus der ganzen Welt zusammen, um als temporäre Kollektive an einem weiten, inhaltlichen Spektrum zusammenzuarbeiten.

Warum der Hund das Fleisch durch den Fluss trägt

Im Wald der Fabeltiere ist dauernd Streit. Nie sind zwei einer Meinung. Doch nicht der Streit ist das Problem, sondern wie wir damit umgehen. In kniffligen Situationen sind Mäusemut, Eichhörnchenhumor und Friedenstechniken gefragt. Gemeinsam mit den Tieren erprobt das Publikum den Werkzeugkasten der Konfliktbearbeitung.

 

Sebastian Mauksch entwickelt, vorrangig für Kinder und Jugendliche, Theaterinszenierungen als gemeinsamen Erlebnis- und Erfahrungsraum. Die Produktionen entstehen in einer kollektiven Departement-Arbeitsweise mit verschiedenen Künstler*innen, die diesmal auch selbst performen. 

So entstanden in Kooperation mit dem Ballhaus Ost neben »Warum der Hund das Fleisch durch den Fluss trägt« (2023, Förderung HKF, Longlist Augenblick mal! 2025) z.B. »Normans Norm« (2024, Senatsförderung), »Junge Leute« (2022, HKF-Förderung, Longlist Wildwechsel 2023), »Fennymore oder wie man Dackel im Salzmantel macht« (2019, HKF-Förderung, Einladungen zu den Festivals Augenblick mal! u. Wildwechsel2021), »Karl & Knäcke lernen Räubern« (2020, Senatsförderung). Schwerpunkt seiner künstlerischen Forschung ist »Die Kunst der Adoleszenz« sowie deren Wirkungsprinzipien selbstermächtigender Theaterarbeit. Er ist Juror beim »Theatertreffen der Jugend« und erarbeitet vielfältige künstlerische Projekte an Berliner Schulen. http://sebastianmauksch.de/

Jokehaus Ost

Die Zeiten sind hart! Aber, kennst die Formel: Tragödie + Zeit = Komödie? Wenn nicht, bist Du wahrscheinlich kein:e Komiker:in. Denn diese geplagten Jokster wissen, wie sie ganz fix von ihrem Schmerz bei Deinem Vergnügen landen! Wenn Du Dich schonmal gefragt hast, wie es klingt, wenn vom Leben gebeutelte Witzermacher:innen sich selbst verarbeiten – komm ins JOKEHAUS OST! Vom Eizellen-Einfrieren, über Kindheiten im Krieg bis hin zu abwesenden Vätern – Trauma Dumping ist unsere Sprache der Liebe! Am Ende bist Du froh, dass das Leben hart ist, denn ohne Übel hätten diese internationalen Comedians kein Material, um mit Dir gemeinsam unser aller Schmerzen wegzulachen! Und das ganze ohne Mathematik!

Mit Anna Beros, Gözde Güngör, Palma Palacios and Mila Panić 

Kuratiert von EXPERT BY IDENTITY 

 

ACCESS HINWEIS
Der Veranstaltungsraum ist nur über Treppen erreichbar.

Souls Out

Versammelt unter dem Titel »Souls Out«, setzen sich die Semesterabschlussarbeiten der Bühnenbildklasse UdK Berlin mit gesellschaftspolitischen und ästhetischen Dringlichkeiten unserer Gegenwart auseinander und erzeugen multimedial geprägte Rauminszenierungen, die es ermöglichen , zeitgenössische Fragen mit künstlerischen Mitteln zu erproben.

Freitag 14.02.

Performances ab 17:00

ORAL
Beginn: 17:00 Uhr
Dauer: ~30 Minuten
Ort: [Saal]
Details: Performance, Videoinstallation
Künstler*innen: Naima-Sophie Okoemu and Nils Ronneburg / tattoosforgoodpeople

THE CULTURE CIRCUS: – When Cuts Go Wild
Beginn: 17:50 Uhr
Dauer: ~10 Minuten
Ort: [HOF]
Details: Installation und Performance
Künstler*innen: Martin Gonschorek, Sarah Hrstkova, Paula Krömeke, Sofia Loose Martinez de Castro

DRAG PERFORMANCES:
Beginn: 18:00 Uhr

1. ENTROTERRA
Beginn: 18:00 Uhr
Dauer: ~8 Minuten
Ort: [Bar]
Details: Bühnenbild und Performance, „Vom Raum zum Text“ – Eine Kooperation mit dem Studiengang Szenisches Schreiben
Künstler*innen: Mariano Sukopp (Bühnenbild), Laura Gerloff (Szenisches Schreiben), Emma Bröcker (Audio)
2. SILVER TONGUE presents: MERCILESS MASC
Beginn: 18:10 Uhr
Dauer: ~15 Minuten
Ort: [Saal]
Details: Performance
Künstler*innen: Jo Landt
3. LINEAGE
Beginn: 18:30 Uhr
Dauer: ~20 Minuten
Ort: [Saal]
Details: Bühne Performance
Künstler*innen: Eduardo Soto and Corazón

MULTIWELLEN OSZILLATOR
Beginn: 19:15 Uhr
Dauer: ~ 15 Minuten
Ort: [Bar]
Details: Ministück, „Vom Raum zum Text“ – Eine Kooperation mit dem Studiengang Szenisches Schreiben
Künstler*innen: David Sinha (Bühnenbild), Silas Grünwald (Autor), Rosa Dietermann, Vandross (SpielerInnen)

SCENIC/CYNIC IMAGARIES: Imma Jazz-in/Jazz-out
Beginn: 19:30 Uhr
Dauer: ~35 Minuten
Ort: [Saal]
Lecture/Performance und Installation
Concept/Text: Reihaneh Mehrad
Sound Design: Fat
Costume Design: Leo de Saint Sève

PÉPLUM PIC-NIC
Beginn: 20:10 Uhr
Dauer: ~10 Minuten

Ort: [Saal]

Details: Lecture/Performance

Künstler*in: Jeanot Kempf

MOURNING ANIMALIA
Beginn: 20:20 Uhr
Dauer: ~10 Minuten
Ort: [Bar]
Details: Installation und Performance, „Vom Raum zum Text“ – Eine Kooperation mit dem Studiengang Szenisches Schreiben
Künstler*innen: Josepha Lhuillier-Sion (Bühnenbild) and Marie Magdalena Fuchs (Szenisches Schreiben)

CABARET (ONE-MAN SHOW)
Beginn: 20:30 Uhr
Dauer: ~120 Minuten
Ort: [Saal] (Seite zum Friedhof)
Art: Performance
Künstler*in: Geoffrey Paul Patrick LaRue
Content Notes:
● Inhalt für Erwachsene: Angedeutetes sexuelles Verhalten, Nacktheit und ein Handlungspunkt, der eine Abtreibung beinhaltet.
● Gewalt und Missbrauch: Darstellungen von körperlicher und seelischer Gewalt, simuliertes Blut.
● Diskriminierung und Intoleranz: Themen wie Antisemitismus, Homophobie, Frauenfeindlichkeit, Entmenschlichung und Altersdiskriminierung im Berliner Nachtleben der 1930er Jahre.
● Probleme mit der psychischen Gesundheit: Depressionen, Selbstmordgedanken, Sucht, existenzielle, verzweifelte und moralische Krisen.
● Politischer und sozialer Kommentar: Schwerpunkt auf Deutschland vor dem Zweiten Weltkrieg und die Gefahren der Selbstzufriedenheit angesichts des aufkommenden Faschismus, mit zeitgenössischer Relevanz für Politik und soziale Fragen.
Diskretion der Zuschauer*innen empfohlen

DURATIONAL PERFORMANCES (kann zu jeder Tageszeit beginnen)

DEIN FLEISCH ZU MEINEM FLEISCH
Dauer: ~30 Minuten bis 1 Stunde
Ort: [Bar]
Details: Installation und Durational Performance, „Vom Raum zum Text“ – Eine Kooperation mit dem Studiengang Szenisches Schreiben
Künstler*innen: Duong Nguyen Thuy (Bühnenbild) and Mira Seesemann (Szenisches Schreiben)
GRASS ON MY LIVER
Ort: [3rd Floor]
Details: Installation und Performance
Künstler*in: Yaoer Zeng

Samstag 15.02.

Performances ab 20:00

THE CULTURE CIRCUS: – When Cuts Go Wild
Beginn: 20:00 Uhr
Dauer: ~10 Minuten
Ort: [HOF]
Details: Installation und Performance
Künstler*innen: Martin Gonschorek, Sarah Hrstkova, Paula Krömeke, Sofia Loose Martinez de Castro

DRAG PERFORMANCES:
Beginn: 20:10 Uhr

1. ENTROTERRA
Beginn: 20:10 Uhr
Dauer: ~8 Minuten
Ort: [Bar]
Details: Bühnenbild und Performance, „Vom Raum zum Text“ – Eine Kooperation mit dem Studiengang Szenisches Schreiben
Künstler*innen: Mariano Sukopp (Bühnenbild), Laura Gerloff (Szenisches Schreiben), Emma Bröcker (Audio)
2. SILVER TONGUE presents: MERCILESS MASC
Beginn: 20:20 Uhr
Dauer: ~15 Minuten
Ort: [Saal]
Details: Performance
Künstler*innen: Jo Landt
3. LINEAGE
Beginn: 20:40 Uhr
Dauer: ~20 Minuten
Ort: [Saal]
Details: Bühne Performance
Künstler*innen: Eduardo Soto and Corazón

MULTIWELLEN OSZILLATOR
Beginn: 21:15 Uhr
Dauer: ~ 15 Minuten
Ort: [Bar]
Details: Ministück, „Vom Raum zum Text“ – Eine Kooperation mit dem Studiengang Szenisches Schreiben
Künstler*innen: David Sinha (Bühnenbild), Silas Grünwald (Autor), Rosa Dietermann, Vandross (SpielerInnen)

SCENIC/CYNIC IMAGARIES: Imma Jazz-in/Jazz-out
Beginn: 21:30 Uhr
Dauer: ~35 Minuten
Ort: [Saal]
Lecture/Performance und Installation
Concept/Text: Reihaneh Mehrad
Sound Design: Fat
Costume Design: Leo de Saint Sève

PÉPLUM PIC-NIC
Beginn: 22:00 Uhr
Dauer: ~10 Minuten

Ort: [Saal]

Details: Lecture/Performance

Künstler*in: Jeanot Kempf

MOURNING ANIMALIA
Beginn: 22:10 Uhr
Dauer: ~10 Minuten
Ort: [Bar]
Details: Installation und Performance, „Vom Raum zum Text“ – Eine Kooperation mit dem Studiengang Szenisches Schreiben
Künstler*innen: Josepha Lhuillier-Sion (Bühnenbild) and Marie Magdalena Fuchs (Szenisches Schreiben)

22:30-ENDE DES HAUPTPROGRAMMS

DEIN FLEISCH ZU MEINEM FLEISCH
Dauer: ~30 Minuten bis 1 Stunde
Ort: [Bar]
Details: Installation und Durational Performance, „Vom Raum zum Text“ – Eine Kooperation mit dem Studiengang Szenisches Schreiben
Künstler*innen: Duong Nguyen Thuy (Bühnenbild) and Mira Seesemann (Szenisches Schreiben)
GRASS ON MY LIVER
Ort: [3. Etage]
Details: Installation und Performance
Künstler*in: Yaoer Zeng


http://buehnenbild-udk.xyz/
Instagram: @audick_udk_buehnenbildklasse

Damage Done

Willkommen in einem Wohnzimmer, das sich in einen schwelenden Schauplatz des Erinnerns und Vergessens verwandelt. Hier, zwischen einer an Alzheimer erkrankten Großmutter und ihrer Tochter, prallen Welten aufeinander: ein Wechselspiel aus Wut, Trauer, Verzweiflung und Desorientierung.

  
 

Das Stück ist Teil eines Arbeitszyklus des Theater- und Filmmachers Tobias Yves Zintel, in dem er sich mit verschiedenen Facetten seiner eigenen Familiengeschichte auseinandersetzt: in »Mental Radio« (2012) und »Autistische Spiele« (2020/2021) erforscht er Aspekte der Neurodiversität und gesellschaftlicher Exklusion; In » das ist dunkel, das ist hell« (2017) beleuchtet er die Fragilität des Erinnerns und die Konstruktion von Erinnerungsräumen im Kontext von NS-Zeit, Familie und den daraus entstehenden Erzählungen und verzahnt diese mit gegenwärtigen Perspektiven; in »Damage Done« (2025) setzt er sich mit Demenz, Brüchen im Erinnern und familiären Dynamiken auseinander. Seine Arbeiten verbinden persönliche Biografie mit gesellschaftskritischer Reflexion und hinterfragen etablierte Narrative durch eine vielschichtige, medienübergreifende künstlerische Praxis.

Im Anschluss an die Vorstellung vom 22.02. findet ein Publikumsgespräch in Kooperation mit Theaterscoutings Berlin statt.

CONTENT NOTES

Demenz, Erinnerungsverlust und Kontrollverlust, familiäre Konflikte und emotionale Überforderung, physische und psychische Gewalt, wiederkehrende Sprachmuster, Szenen der Hilflosigkeit und Desorientierung, hohe emotionale Intensität. Einsatz von explizitem Archivmaterial, Reflexion über ethische Fragen und individuelle Grenzen.

Grelle Lichteffekte, Stroboskopblitze, fordernde akustische Gestaltung, verdichtete Atmosphäre.

Date of Performance |تاریخ اجرا

لکچر-پرفورمنس «تاریخ اجرا» از آثاری می‌گوید که توسط هنرمندان در بند در زندان‌های ایران شکل گرفته و اجرا شده‌اند. چگونه می‌توان یک تمرین هنری را در محدوده‌های یک زندان حفظ کرد؟ چه اشکالی از اجرا در چنین شرایطی قابل تصور هستند؟ هنرمندان چه نقشی در فرآیندهای تحول اجتماعی ایفا می‌کنند؟

 در تاریخ هفتم مارچ، پس از اجرا گفتگویی با مریم پالیزبان و آزاده گنجه برگزار می‌شود

Die Lecture-Performance »Date of Performance« berichtet von Aufführungen, die von inhaftierten Kunstschaffenden in iranischen Gefängnissen inszeniert wurden. Wie kann eine künstlerische Praxis in den Grenzen eines Gefängnisses aufrechterhalten werden? Und welche Formen von Aufführungen sind in solchen Bedingungen vorstellbar? Welche Rolle spielen Kunstschaffende in sozialen Transformationsprozessen?

 

Im Anschluss an die Vorstellung am 07.03. findet ein Publikumsgespräch mit Maryam Palizban & Azadeh Ganjeh statt.

Trouble

Fünf Performer*innen zwischen 10 und 44 Jahren suchen nach Wegen, mit den düsteren Szenarien umzugehen, die uns täglich auf allen Kanälen begegnen. Können Zuckerwatte, Zaubertricks oder Gedichte von Kae Tempest helfen? Wie können wir gemeinsam auf all den Trouble reagieren? Und wie können wir stark sein, ohne uns abzuhärten?

REINHEIT

Die Arbeit ist inspiriert von der Auseinandersetzung mit historischen und zeitgenössischen Konzeptionen von Kontrolle, Sicherheit und Sauberkeit — individuell und gesellschaftlich, als zivilisatorischer Motor, als Mittel der Emanzipation und der Unterdrückung.
»REINHEIT« rekonstruiert dazu penibel eine scheinbar endlose, zwanghafte Händewasch-Schleife aus der Hochzeit der Covid-Pandemie.

 

Oliver Zahn ist Theatermacher und Performer. Die Basis für seine Arbeit bilden stets ausgiebige Recherchen – ethnografisch, archivbasiert und im verkörpernden Selbstversuch.

The Great Grand Other

»The Great Grand Other« untersucht die Weitergabe von Kriegserinnerungen und –
traumata über Generationen hinweg. Zwischen szenischem Konzert, Installation und Performance vollzieht sich eine poetisch-musikalische Suche, deren Ausgangspunkt eine Leerstelle ist. Schweigen zum Klingen bringen und nach den Spuren des Krieges in den eigenen Familien und in uns selbst fragen.

Im Anschluss an die Vorstellung vom 11.04. findet ein Publikumsgespräch statt.

Hinweis
Es wird festes Schuhwerk empfohlen!

WEOST

WEOST ist eine Dokumentartheater Maschine, die sich mit den ambivalenten Perspektiven von Jugendlichen zu einer von Umbrüchen geprägten Wendezeit auseinandersetzt. Sie transformiert diese bewegenden Erzählungen über Identität und Vergangenheit zu einem partizipativen Raum für ein transgenerationales Publikum.