Maresz presents »TASTE« | ronja (Roomer) | RIP Swirl (DJ)

An einem Donnerstag im April öffnet das temporäre YETZE Casino zum zweiten Mal seine Pforten im Ballhaus Ost – und dieses Mal liegt der Fokus auf Female Voices aus Berlin: Als Headlinerin präsentiert Maresz mit Band ihre demnächst erscheinende, von RIP Swirl produzierte EP »Taste«, nachdem ronja (Roomer) als Special Guest bei dieser Blurry Records Label Night den Opening-Slot übernimmt und ihre aktuelle EP »Up With The Sun« live vorstellt. Eingerahmt wird das Ganze von Blurry-Gründer RIP Swirl, der ein DJ-Set beisteuert. >> YETZE Casino Night #1: A Good Year (Escho / CPH) feat. Late Verlane | 21.3.

Die Shimmy Shake Show

Die Shimmy Shake Show ist zurück und präsentiert neue Talente und Berlins Burlesque-Stars auf der Bühne des historischen Ballhaus Ost! Ein Abend voller Burlesque-Debüts, Ensemble Acts, Performances der Trainer*innen und vielem mehr. Seit über 15 Jahren fördert die Shimmy Shake School for Burlesque die Burlesque-Ausbildung in Berlin und stärkt die lange queere Geschichte dieser Kunst und ihre Bedeutung als Form des Selbstausdrucks. Durch Tanz, Striptease und Storytelling hat die Shimmy Shake School unzählige Künstler*innen auf die Bühne gebracht.

The Untalented Show – Seasons Got Talent

Die »Untalented Show« ist eine Cabaret-Show im Gewand einer Talentshow. Die Show nimmt eine unerwartete Wendung, sobald das Publikum mit einbezogen und Teil des Geschehens wird! Die »Untalented Show« greift die Nostalgie der Fernseh-Spielshows der frühen 60er und frühen 2000er Jahre auf und kombiniert Live-Kameraaufnahmen mit Publikumsabstimmung. Im Finale entscheidet ein lauter Applaus über die Gewinner*in aus den beiden Finalist*innen – der Favorit*in der Jury und dem Publikumsliebling. Fesselnd, unvorhersehbar und voll spielerischer Spannung: Alles ist möglich, und manchmal passiert auch alles. Am Ende fühlt man sich als Teil eines gemeinsamen Abenteuers, in dem Fehler gefeiert werden, Absurdität regiert und die Freude an Verbundenheit und Wagnis voll ausgelebt wird. Jede*r ist eingeladen mitzumachen, glorreich zu scheitern und gemeinsam mit den Künstler*innen zu improvisieren. In einer Kultur, die von Perfektion, Bildschirmen und inszenierten Identitäten besessen ist, bietet diese Show Raum für Unordnung, Albernheit und Wagemut – und stärkt gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl. Die »Untalented Show« begann in der Palace Arts Residency in Polen und war seitdem mit zwei ausverkauften Ausgaben im 90mil in Berlin ein voller Erfolg. Allein am ersten Abend versuchten über 200 Menschen, die Show zu besuchen. Dank einer unkonventionellen, absurden Mundpropaganda-Kampagne gewinnt »The Untalented Show« rasant an Popularität – nicht zuletzt dank ihrer Community, deren gemeinsamer Abneigung gegen Perfektionismus, und der Vorliebe für Albernheit.

Fun Facts – witzig, wichtig, richtig

Fakten haben es nicht leicht in den sozialen Medien. Da helfen wir nach. »Fun Facts« ist ein neues unterhaltsames Nachrichtenformat, das Fakten durch Humor und Prominenz zu mehr Reichweite verhilft. Bekannte Faktenfans präsentieren humorvoll und konstruktiv, was wirklich wichtig ist. So helfen wir den Fakten auf die Sprünge und den Menschen aus dem Sofa. Die Hosts wechseln täglich, denn Fun Facts ist ein Gemeinschaftsprojekt.Ohne Sender und ohne Konzern dahinter – gestartet und getragen von den Künstler*innen selbst. Statt Hetze, Heuchelei und Hass bietet Fun Facts Humor, Haltung und Hoffnung. Unsere Recherche und journalistische Einordnung machen wir in Kooperation mit CORRECTIV. Im Ballhaus Ost präsentiert Raúl Krauthausen vor Publikum eine besondere Fokusfolge von Fun Facts. Den ganzen großen Rest des Abends liest Marc-Uwe Kling aus der Känguru Rebellion.

Black Box

Das Theaterprojekt »Black Box« basiert auf einem Stück des belarussischen Dramatikers Pavel Pryazhko und erforscht die komplexe Verflechtung von Vergangenheit und Gegenwart in den Ländern des ehemaligen Ostblocks. »Black Box« thematisiert Nostalgie, die Sehnsucht nach einer von Verantwortung freien Kindheit sowie die beunruhigende Wiederholung von Verhaltensmustern, die von einem Erbe der Gewalt und Unterdrückung geprägt sind.Die Figuren des Stücks existieren auf zwei Zeitebenen: 1986 und 2016. 1986 ist das zweite Jahr der Perestroika, 2016 befindet sich der belarussische Präsident Lukaschenka in seiner fünften Amtszeit. Im Jahr 1986 sind Alexey, Marina, Sergey und Valery zwölfjährige Schüler*innen. Im Jahr 2016 sind sie zweiundvierzig Jahre alt und scheinen in ihr ehemaliges Internat zurückversetzt worden zu sein, wo alles – außer ihnen selbst – vermeintlich in der Zeit stehen geblieben ist.Die Produktion untersucht die Überschneidung zweier Realitäten: der gefilmten Vergangenheit und der unmittelbaren, gelebten Gegenwart. Analoge Videoformate erforschen auf der Bühne, wie Bildmaterial die Wahrnehmung der Realität beeinflusst. Der Musiker und Komponist Dmitrii Vlasik, der für seine Arbeit mit experimentellen Klängen und elektronischen Texturen bekannt ist, entwickelt für »Black Box« eine Komposition. aliveduo ist eine kreative Partner*innenschaft zwischen Alena Starostina und Ivan Nikolaev, die 2022 aus Russland nach Dresden emigrierten, wo sie zu den führenden Vertreter*innen des zeitgenössischen Theaters gehörten. In Deutschland setzen sie ihre Praxis im Bereich der zeitbasierten Medien fort. In ihren Projekten – ob Theater oder Film – arbeiten sie mit analogem Material, das sie wegen seines taktilen, physischen Abdrucks der Zeit schätzen.

Save A Horse, Ride A Cowgirl — An *explicit* Pony Tale

In Horseland gilt das Lesbian Law, das besagt, dass jeglicher Kontakt zwischen Femmes und Butches strengstens verboten ist – außer der höchst geschäftlichen Kuhübergabe! Doch als die Butches nach einem Handel mit den Femmes einen Schraubenzieher vergessen, muss Sandy das erste Mal die Femme Farm verlassen, um das Werkzeug zur Butch Barn zurückzubringen. Dort trifft sie auf Corky – eine Berührung genügt, um ein loderndes Verlangen zu entfachen, das droht, alles im Chaos enden zu lassen… Sandyatemyheart ist DIY, Show und Glamour. Die Künstler*innen wandeln queerfeministische Theorie in humorvolle Unterhaltung um, auf der Suche nach Geschichten, die ihnen selbst auf der Bühne fehlen. Mit Shows in München, Halle, Leipzig, Gießen und Heidelberg begeisterten sie das lesbische Publikum, ihre Allies, Großeltern und das bürgerliche Theaterpublikum.

WHISTLE

WHISTLE ist ein Duett an der unbequemen Schnittstelle zwischen der Aufforderung zur Performance und dem Bedürfnis nach Ruhe. Ausgehend von der Erfahrung von Tinnitus sowie der Redewendung „Pfeifen im Walde“ wird das „Pfeifen“ hier sowohl als göttlicher Weckruf als auch zur Beruhigung eingesetzt, um Angst zu überspielen. Inmitten von Alarme und Wiegenliedern erschließen die Performer:innen herzöffnende Bewegungen als instabile choreografische Zustände, in denen das Öffnen sowohl das Versprechen von Verbindung als auch die Gefahr der Überforderung birgt.  Wie unterscheidet sich ein auf das Aushalten konditionierter Körper von einem, der Gewalt ausübt?  Miguel Witzke Pereira nähert sich dem Körper als psychosomatisches Archiv an und erforscht die Politik der Affekte durch Tanz, Choreografie und verkörperte Formen des Aberglaubens. Seine Arbeit nutzt Praktiken des Schutzes und der Weichwerdung, um den durch das Patriarchat auferlegten „maskulinen Panzer“ zu verunsichern. Diese Recherche begreift den Körper als Whistleblower und entfaltet sich in enger Zusammenarbeit mit der Tänzerin Dasha Belous und dem Musiker Angelo Harmsworth. 

Schubert unrasiert

Vier frische, freche, fesche Schauspiel-Absolvent*innen des Max Reinhardt Seminars in Wien haben sich zusammengetan und einen knackigen Schubert-Abend entwickelt. Der wäre wahrscheinlich sauer, wenn er wüsste, dass er unrasiert präsentiert wird. Der Boden bleibt immer Schubert, sein Dreitagebart – auf dem sie tanzen – besteht aus Jazz und Folk, geht über zu Rock und schließlich in die Genre- äh Grenzenlosigkeit.

Hörst du mich? | Khi nào ta nghe thây nhau?

DEWie spricht man über Gefühle, wenn der Raum dafür nie zu einem gewohnten Ort werden durfte? Welche Kräfte wirken, wenn die Kommunikation mit den Eltern scheitert? Ist die Sprachbarriere schuld? Woran orientieren wir uns, wenn wir die erste Generation zu sein scheinen, die sich diese Fragen hörbar stellt? Drei Protagonist*innen versuchen sich an Übersetzungen von Sprachlosigkeit. Hörst du mich? ist ein Theaterstück, das sich dem Scheitern der Kommunikation und der Sprache widmet – aus der Perspektive von Viet-Deutschen der zweiten Generation. Erzählt wird vom Standpunkt des alltäglichen Zwiespalts zweier Kulturen, multipler Identitäten und doch: von generationeller Einsamkeit. Es entsteht ein Raum, in dem betroffene Menschen eine Möglichkeit haben anzukommen, ob in Kulturen, Sprachen oder bei sich selbst. Benjamin Truong ist ein viet-deutscher Regisseur, der sich intensiv mit der Zugänglichkeit von Theater beschäftigt und nach einem Community-Gefühl sucht. Benjamins Inszenierungen entstehen durch das Zusammenspiel von Tanz, Musik und Sprache, das Theater auf eine niederschwellige und sinnliche Weise erfahrbar macht. Es ist ihm ein besonderes Anliegen, kein Theater zu machen, das seine eigenen Eltern ausschließt. Für ihn ist Theater ein Ort für alle. Einführung ca. 15 Minuten vor der Vorstellung. Die Einführung wird auf deutsch, englisch und vietnamesisch gehalten. VIChúng ta có thể nói về cảm xúc ra sao khi không gian dành cho chúng chưa từng là một nơi thân thuộc? Những yếu tố nào dẫn đến việc giao tiếp không thành với ba mẹ? Có phải chỉ do rào cản ngôn ngữ không? Chúng ta có thể làm thế nào, khi dường như, chúng ta là thế hệ đầu tiên cất tiếng hỏi những điều này? Ba nhân vật chính trong vở kịch cố gắng dịch điều khó giãi bày. Hörst du mich? là một vở kịch về những nỗ lực không thành trong giao tiếp và ngôn từ – bởi những người gốc Việt thế hệ hai, sinh ra và lớn lên tại Đức. Câu chuyện được kể từ góc nhìn của những xung đột hàng ngày giữa hai nền văn hóa, những đa dạng bản sắc, và sự cô đơn mang tính thế hệ. Vở kịch muốn tạo ra không gian để các thế hệ tìm thấy những điểm chạm – dù là trong văn hóa, ngôn ngữ, hay với chính mình. Benjamin Trương là một đạo diễn người Đức gốc Việt chú trọng đến việc đưa sân khấu đến gần hơn với công chúng và tìm kiếm cảm giác cộng đồng. Các tác phẩm của Benjamin ra đời từ sự tương tác giữa vũ đạo, âm nhạc và ngôn ngữ, nhằm mục đích làm cho sân khấu trở nên hữu hình, dễ tiếp cận và dễ cảm nhận. Điều đặc biệt quan trọng đối với anh là không để sân khấu loại trừ chính cha mẹ mình. Đối với anh, sân khấu là nơi dành cho tất cả mọi người. Với lời giới thiệu bằng tiếng Đức, tiếng Anh và tiếng Việt. Ghi chú nội dung: Căng thẳng về mặt cảm xúc, chấn thương tâm lý liên […]

Sportfest

Training, Probe, Spiel, Show, Performance – die zentralen Vokabeln aus Sport und Theater sind sich verblüffend ähnlich. Als würden wir immer auch Theater meinen, wenn wir von Sport sprechen – und umgekehrt. Von dieser Nähe ausgehend verwandelt das Sportfest das Theater in eine Sportstätte. Drei Wochen lang wird im Ballhaus Ost trainiert, gespielt, gekämpft und performt: In Trainings, Turnieren und Wettkämpfen ebenso wie in Performances, Shows, Installationen und Talks.  Die eingeladenen künstlerischen, sportpraktischen und diskursiven Arbeiten bewegen sich im Spannungs- und Spielfeld von Körper und Gesellschaft. Sie hinterfragen Ein- und Ausgrenzungen, die durch Sport kultiviert werden. Und legen neue Geschichten und Schichten frei, um Perspektiven und Blicke auf Sport- und künstlerische Praxis zu erweitern.