Do

2.7.

18:00 Premiere
Stefan Mießeler

Do

2.7.

20:30
Stefan Mießeler

Fr

3.7.

18:00
Stefan Mießeler

Fr

3.7.

20:30
Stefan Mießeler

Sa

4.7.

18:00
Stefan Mießeler

Sa

4.7.

20:30
Stefan Mießeler

So

5.7.

16:00
Stefan Mießeler

So

5.7.

18:30
Stefan Mießeler

Do

9.7.

20:00
Corazón & Guests

Sa

11.7.

20:00
Corazón & Guests

Fr

9.10.

10:00 Premiere
Sebastian Mauksch & Team

Sa

10.10.

19:00
Sebastian Mauksch & Team

So

11.10.

16:00
Sebastian Mauksch & Team

Mo

12.10.

09:00
Sebastian Mauksch & Team

Mo

12.10.

11:00
Sebastian Mauksch & Team

Di

13.10.

09:00
Sebastian Mauksch & Team

Di

13.10.

11:00
Sebastian Mauksch & Team

Mi

14.10.

10:00
Sebastian Mauksch & Team

Produktionen

  • © jakob klaffs

  • © jakob klaffs

  • © jakob klaffs

Sancha Laura

Hauen und Stechen

3 Stunden
Saal, Foyer, Hof

Die erste zufällige Begegnung: Beatriz kommt am Bahnhof Friedrichstraße in der DDR an, die schwangere Laura übergibt sich. Die zweite: Laura sieht Beatriz’ Zirkusauftritt und schreibt einen feministisch-kritischen Brief. 

Im hochmittelalterlichen 12. Jahrhundert, enttäuscht von den patriarchalen Strukturen ihrer Zeit, lässt sich die professionelle Minnesängerin Beatriz de Dia von Persephone in einen 810-jährigen Dornröschenschlaf versetzen. Sie erwacht bereits im Jahr 1968, als ihre Burg in Südfrankreich von einer Autobahn platt gemacht werden soll und in Paris die Unruhen der Studentenbewegung toben. Beatriz hatte gehofft, in einer Ära des gesellschaftlichen Fortschritts und der Verwirklichung der dritten Welle des Feminismus zu landen – zu früh gefreut. Aus einem Frankreich, das seine revolutionären Versprechen nicht einhält, fliegt Beatriz auf dem Rücken der schönen Melusine in die DDR. Dort begegnet sie der Philologie studierten S-Bahn Triebwagenführerin Laura Salman, die Beatriz’ sehnsüchtig gesuchte Spielfrau wird…
Inspiriert von der Schriftstellerin Irmtraud Morgner verbündet sich SANCHA LAURA mit zwei ungleichen Frauen aus scheinbar längst überholten Zeiten – dem Mittelalter und der DDR – die sich mit dem uneingelösten Versprechen einer emanzipatorischen Zukunft herumschlagen und gemeinsam zu einer poetisch-wilden Aventüre aufbrechen. 

Das Musiktheaterkollektiv Hauen und Stechen entwickelt seine Arbeiten in Kellern und auf Opernbühnen und arbeitet seit 2012 an einem radikal zugänglichen Musiktheater. Es vereint in seinen Arbeiten prominente und verborgene Musiken verschiedener Stilrichtungen mit Einflüssen aus Schauspiel, Oper, Film, Philosophie, bildender Kunst und Performance. 
www.hauen-und-stechen.com

Mit Angela Braun, Brigitte Cuvelier, Thorbjörn Björnsson, Nolundi Tschudi, Roman Lemberg, Raivis Misjuns Regie Franziska Kronfoth Musikalische Leitung Roman Lemberg Bühne Hsuan Huang Kostüme Wieland Lemke Video jakob klaffs Licht Henning Streck Ton Michael Hoppe Dramaturgie Anna Heesen Künstlerische Produktionsleitung Jasna Witkoski Regieassistenz Tabea Papritz Ausstattungsassistenz Sara Theisen Regie- und Dramaturgiehospitanz Emily Yula Martin

Eine Produktion von Hauen und Stechen in Kooperation mit dem Ballhaus Ost.
Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Termine

  • 26.6.2026 Premiere AUSVERKAUFT
  • 27.6.2026
  • 28.6.2026
Sprache

In deutscher Lautsprache.

Access / Content Note

Der Parcours dieser Veranstaltung führt durchgehend ebenerdig vom Hof durch den Saal und den direkt anliegenden Friedhofspark. In den Außenbereichen gibt es nur wenige Sitzgelegenheiten. Eine kleine Schwelle vom Saal nach draußen und zurück könnte evtl. für Rollstuhlfahrer*innen schwierig selbstständig zu navigieren sein. Für mehr Informationen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf unter produktion@ballhausost.de.

Licht- und Sound: das Stück enthält laute Passagen und Nebeleffekte.