In einer Gesellschaft, die dazu neigt, Körper, Stimme und Sprache voneinander zu trennen, bringt dieser Workshop sie wieder zusammen. Die Stimme kann sich ohne den Körper nicht vollständig ausdrücken, und der Körper kann ohne Sprache nicht wirklich mitschwingen. In einer Welt, in der es für Menschen aus der Globalen Mehrheit oft schwierig ist, sich zu Wort zu melden und gehört zu werden, habe ich diesen Raum geschaffen, um:
• deine Stimme zu erkunden und zu verkörpern
• dich wieder mit deiner Präsenz zu verbinden
• den Mut zu finden, Raum einzunehmen und dich selbst zu bekräftigen
Dieser Workshop ist nicht nur für Künstler*innen gedacht. Er steht allen offen, die ihre Stimme, ihre Präsenz und ihre Beziehung zur Welt erkunden möchten. Menschen aus der Globalen Mehrheit haben Vorrang, der Workshop bleibt jedoch für alle offen.
An einem Nachmittag werden wir folgende Themen erkunden:
1. Körper & Stimme: Haltung, Atem, Energie und Resonanz.
2. Rhythmus, Gestik & Bewegung: Befreiung der Sprache durch den Körper.
3. Emotionen & Selbstwahrnehmung: Erkennen und Überwinden innerer Blockaden.
4. Übung & Austausch: praktische Übungen, angeleitete Erkundungen und unterstützendes Feedback.
Es können maximal 12 Personen teilnehmen. Wenn ihr Interesse habt, aber der Preis zu hoch ist, könnt ihr uns gern per Mail kontaktieren (lelampenfieber@theaterimnu.de).
Massandje Sanogo ist Performancekünstlerin, Autorin und Regisseurin. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Körper, Klang und Bild und stützt sich auf das Körpergedächtnis und die Improvisation. Ausgehend von intimen Erzählungen, die mit schwarzen und afro-stämmigen Identitäten verwoben sind, verbindet sie individuelle Erfahrungen und gemeinsame Erzählungen.
Oxygènes Workshop ist Teil des Le Lampenfieber 2026 Festival »Are We A Thing?«, in dessen Rahmen auch Massandje Sanogos Performance »Rapport sur ma vie antérieure de femme noire« stattfindet.