Sa

11.4.

20:00
Deckenbach | Gramß | Kavukoğlu | Hausotte

So

12.4.

18:00
Deckenbach | Gramß | Kavukoğlu | Hausotte

Di

14.4.

19:00
mit Raúl Krauthausen und Marc-Uwe Kling

Do

16.4.

20:00
YETZE Casino Night #2: Blurry Records Label Night

Sa

18.4.

So

19.4.

19:00
The Shimmy Shake School for Burlesque

Do

23.4.

20:00 Premiere
Miguel Witzke Pereira

Sa

25.4.

20:00
Miguel Witzke Pereira

Fr

1.5.

20:00 Premiere
CAT Jugravu & Rom*nja Theaterkollektiv

Sa

2.5.

20:00
CAT Jugravu & Rom*nja Theaterkollektiv

So

3.5.

18:00
CAT Jugravu & Rom*nja Theaterkollektiv

Fr

8.5.

20:00
Glitch AG

Sa

9.5.

20:00
Glitch AG

Fr

15.5.

20:00
Hampel / Helbig / Kießling

Sa

16.5.

20:00
Hampel / Helbig / Kießling

Fr

22.5.

16:00
Club Real

Sa

23.5.

16:00
Club Real

Do

28.5.

20:00
Køteren og Terrieren

Fr

29.5.

20:00
Køteren og Terrieren

Sa

30.5.

20:00
Køteren og Terrieren

Produktionen

  • © Jerun Vahle

  • © Jerun Vahle

  • © Jerun Vahle

  • © Jerun Vahle

  • © Sebastian Blasius

Schiffbruch mit Zuschauenden (Fünf Etüden)

Sebastian Blasius

Ist das westliche Theater noch zeitgemäß? Seine Bestandteile sind von Grund auf in Macht und Souveränität involviert: sei es die Heldenfigur, die als handlungsmächtiges Individuum den Gang der Dinge entscheiden muss; oder wie linear Zeitlichkeit auf der Bühne verhandelt wird und wie damit Prinzipien fortgeschrieben werden, die von Prozessen der Ökonomisierung und Kolonialisierung nicht zu trennen sind. Diese ‚Souveränitätseffekte‘ des Theaters werden gerade im Zuge der Klima- und Coronakrise sichtbar, die uns unsere Fragilität vor Augen führt. Wie lässt sich ein alternativer Umgang mit den Praktiken des Theatermachens finden – was wären stattdessen die Potenziale eines ‚Theaters des Unsouveränen‘?
Sebastian Blasius nähert sich mit seinem Team experimentell der Konfiguration eines solch alternativen Theatermodells. Den Erprobungen auf der Bühne stellen Texte des Autors Björn SC Deigner sehr konkrete Themen wie Ukraine, Europa und Flucht gegenüber. Die fünf Etüden bleiben mit politischem Anspruch dennoch fragil; sie verunsichern den Blick, um im Sehen eine Gemeinschaft der Verletzlichen zu suchen. Eine ‚Operation am offenen Herzen‘ des Theaters. 

 

Der Regisseur, Choreograph und Theaterwissenschaftler Sebastian Blasius realisiert Projekte an der Schnittstelle von darstellender, bildender und akustischer Kunst. Am Ballhaus Ost zeigte er zuletzt »Die Räuber der Geschichte«.

 

Am 25.11.2022 findet im Anschluss an die Vorstellung mit dem Team das Gespräch »Vom Versuch, Theater von Fragilität ausgehend zu denken« statt, moderiert von Dr. Marcus Quent (Universität der Künste, Berlin).

Performance Katja Gaudard, Hauke Heumann, Johanna Ackva, Katharina Shakina, Jens Lamprecht Regie Sebastian Blasius Text Björn SC Deigner Raum Caspar Pichner Assistenz Melina Brinkmann

 
Eine Produktion von Sebastian Blasius in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

Termine

  • 24.11.2022
  • 24.11.2022 Premiere
  • 25.11.2022 + Nachgespräch
  • 26.11.2022
  • 27.11.2022
Sprache

deutsch