Di

29.9.

19:30
Paul Marianne Furtwängler

Mi

30.9.

21:00
Compagnie troisbatailles

Do

1.10.

18:30
Compagnie troisbatailles

Do

1.10.

21:00
88 mètres/seconde

Fr

2.10.

19:00
88 mètres/seconde

Fr

2.10.

21:00
collectif particules fines

Sa

3.10.

Sa

3.10.

18:00
collectif particules fines

Sa

3.10.

20:00
Paul Marianne Furtwängler

Sa

3.10.

21:30
Livi Scheucher, Thea Ehre, Kirikou Gueye

So

4.10.

14:00
Massandje Sanogo – Oxybabe

So

4.10.

20:00
Livi Scheucher, Thea Ehre, Kirikou Gueye

Fr

9.10.

10:00 Premiere
Sebastian Mauksch & Team

Sa

10.10.

19:00
Sebastian Mauksch & Team

So

11.10.

16:00
Sebastian Mauksch & Team

Mo

12.10.

09:00
Sebastian Mauksch & Team

Mo

12.10.

11:00
Sebastian Mauksch & Team

Di

13.10.

09:00
Sebastian Mauksch & Team

Di

13.10.

11:00
Sebastian Mauksch & Team

Mi

14.10.

10:00
Sebastian Mauksch & Team

Produktionen

  • © Kaan Kanbur

True Romance

Stefan Mießeler

80 Minuten
Saal

Wie viel bist du bereit, für die Liebe zu geben?

»True Romance« nimmt das Publikum tief mit ins Herz des Pig Butchering  – der härtesten Form digitalen Liebesbetrugs. Es ist ein milliardenschweres Geschäft mit perfekt konstruierten emotionalen Drehbüchern: Über endlose Nachrichten wird eine echte und schöne Beziehung verkauft, die verdammt beste Beziehung, die du je haben wirst! Und die kostet eben was. Bis dein Konto leer ist. Bis alles weg ist, was du hast. 
Bis zu 15 Zuschauer*innen erleben pro Show die Arbeit von drei Figuren in einem Scam-Center. Die immersive Performance spielt live im Büro zwischen Karaoke zu Lana Del Reys »Video Games« und Bier-Pong und über Handys, die am Anfang ausgeteilt werden. Über eine eigens für die Performance entwickelte App, werden Teile der Handlung in persönlichen Chats und Videos direkt auf die neuen Endgeräte der Zuschauer*innen gespielt. »True Romance« – Ein Stück über das Versprechen von Liebe im digitalen Zeitalter. Ein Stück, wie eine Nachricht von der Person, die du liebst. Ein Stück nur für dich.


Stefan Mießeler ist Autor und Regisseur. Er entwickelt Performances und Theaterarbeiten, die Sprechtheater mit immersiven Settings und Trash-Ästhetiken verschränken.

Performance Minh-Thu Nguyen, Richard Gonlag, Sver Immel Text & Regie Stefan Mießeler Dramaturgie Anna Winde Hertling Bühne & Ausstattung Joe Landt Lichtdesign Isi Oyarzún App- Entwicklung Hana Rensch, David Brade Video-Art Mahir Duman Access- & Outreach-Dramaturgie Wanda Dubrau Produktionsleitung Michi Wolters Produktionspraktikum Hana Rensch Pressearbeit ehrliche arbeit - freies Kulturbüro / Ilka Rümke Visuals Kaan Kanbur

Eine Produktion von Stefan Mießeler in Kooperation mit dem Ballhaus Ost und Hoch X München. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und Kulturamt Bielefeld.

Termine

  • 2.7.2026 Premiere DE
  • 2.7.2026 DE
  • 3.7.2026 EN
  • 3.7.2026 EN
  • 4.7.2026 EN
  • 4.7.2026 EN
  • 5.7.2026 DE
  • 5.7.2026 DE
Sprache

Am 02.07. & 05.07. in deutscher Lautsprache.
Am 03.07. & 04.07. in englischer Lautsprache.

Access / Content Note

Zugänglich für Rollstuhlfahrer*innen.
Verschiedene Sitzmöglichkeiten.
Access friend vor Ort.
Early Boarding ist 15 Minuten vor Beginn der Show möglich.

Content Notes:

Inhaltliche Themen:
Das Stück behandelt die online-Betrugsform “Pig Butchering“, eine Mischung aus sogenanntem Romance-Scamming und Investment-Betrug. Die Texte sind von wahren Begebenheiten inspiriert. Die Performance thematisiert unter anderem (online)-Betrug, Manipulation, Ausbeutung, Zwangsarbeit, Folter, Armut, emotionale und körperliche Gewalt, Einsamkeit, emotionale Erpressung, sexualisierte Gewalt.
An einer Stelle des Stücks wird dokumentarisches Video-Material von Gefangenschaft und Bestrafung in Compound-Centers in Kambodscha gezeigt. An einer anderen Stelle wird beschrieben, wie ein Schwein geschlachtet wird. Diese Szenen werden im Stück angekündigt, so dass Besucher*innen die Möglichkeit haben, sich dem Input ggf. zu entziehen.

Format der Performance:
Die Zuschauer*innenzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Zu Beginn erhalten alle Besucher*innen ein Handy, mit dem sie interagieren können. Das Publikum wird an manchen Stellen direkt von den Performer*innen angesprochen, wobei sie jederzeit selbst über den Grad ihrer Beteiligung am Stück entscheiden können. Das Publikum befindet sich mit den Performer*innen auf der Bühne. Es gibt zwei „Stationen“, die von den Performer*innen bespielt werden. Die Performance wird von einem* Access-Friend begleitet, der* jederzeit angesprochen werden kann.
Sitzsäcke stehen zur Verfügung.
Nach dem Stück gibt es die Möglichkeit, im Aftercare-Space auf der Barebene zu verweilen, das Stück auf sich wirken zu lassen oder Fragen zu stellen.
Es werden Ohrstöpsel und Stimtoys zur Verfügung gestellt.

Sensorische Reize:
An manchen Stellen der Performance wird laut Musik abgespielt. Es wird kein Stroboskop-Effekt eingesetzt, der Bühnenraum wird nie komplett dunkel sein.
Es wird bei jeder Vorstellung ein Early Boarding angeboten, bei dem der lauteste Musik-Moment und die hellste und dunkelste Lichtsituation gezeigt werden.
Es gibt Einsatz von Nebel.

Access-Konzept in Kürze:
- Content-Notes werden vor jeder Performance noch einmal angesagt
- Access-Friend anwesend
- Early Boarding mit Licht und Sound-Infos
- Sitzsäcke, Stimtoys, Ohrstöpsel
- 2 Szenen werden im Stück angekündigt
- Aftercare-Space