Der Regisseur kommt herein und sagt laut in den Raum: „Ich hatte schon zwei Stunden Sitzung heute Morgen! Sehr erfolgreich. Strukturen! Strukturen und Menschen!“ Er hat nichts verstanden.
Ausgehend von den eigenen Erfahrungen der Performerin als Regiehospitantin thematisiert die Lecture Performance die Funktionsweisen von Macht und Hierarchie am Theater. Mithilfe von Tagebucheinträgen und Sprachnachrichten erinnert sich die Performerin zurück an ihre Zeit am Berliner Ensemble. Die individuelle Geschichte verweist auf etwas Größeres, auf ein System: Wieso scheinen im Theaterbetrieb bestimmte autoritäre Praktiken und Dynamiken völlig akzeptiert zu sein? Wieso werden auf den Bühnen dieses Landes Fragen von Emanzipation und Pluralismus verhandelt, während es im Produktionsprozess oft ganz anders aussieht?
Hannah Helbig hat bei Oliver Reeses »Der Theatermacher« hospitiert und weiß seitdem nicht, ob es empowernd oder problematisch ist, wenn sie sich selbst als Theatermacherin bezeichnet. Sie hat in Gießen Angewandte Theaterwissenschaft und Philosophie studiert und versteht Theater als Mittel der Kritik – und des Funs. Mit »Strukturen und Menschen – Tagebuch einer Hospitantin 2.0« gewann sie beim Körber Studio 2024 den Publikumspreis.
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