Thu

26.2.

20:00 (in English)
Carlos Franke

Thu

26.2.

21:30
Arnita Jaunsubrēna (almost good productions)

Fri

27.2.

20:00 (in German)
Carlos Franke

Fri

27.2.

21:30
Arnita Jaunsubrēna (almost good productions)

Sat

28.2.

20:00
Marlene Helling

Sun

1.3.

20:00
Marlene Helling

Mon

2.3.

Thu

5.3.

20:00
Magic Dyke*

Fri

6.3.

20:00
Magic Dyke*

Sat

7.3.

20:00
Magic Dyke*

Thu

12.3.

20:00 Premiere
UNBEHAUN

Fri

13.3.

Sun

15.3.

18:00
UNBEHAUN

Sat

21.3.

20:00 Concert
YETZE Casino Nights #1

Thu

26.3.

20:00 Wiederaufnahme
Ayat Najafi and Arta Atelier Collective

Fri

27.3.

20:00
Ayat Najafi and Arta Atelier Collective

Sat

28.3.

20:00
Ayat Najafi and Arta Atelier Collective

Sun

29.3.

18:00
Ayat Najafi and Arta Atelier Collective

Productions

  • © Florian Krauss

  • © Florian Krauss

  • © Florian Krauss

WOLF

Sahar Rahimi

»The Wolf is crying and weeping in pain
As his love for little red is in vain
She has a crush on the handsome hunter*
And luckily, it’s them who want her
So sorry Wolf, you have to say bye
I guess in this story you have to die«
(old saying)

Der liebeskranke Wolf ertränkt seinen Kummer in Blut, Tränen und Karaokesongs.
Als einer der letzten Vertreter einer Weltordnung, die schon längst dem Untergang geweiht ist, schildert er uns seine Version der Geschichte, die keine Widerrede akzeptiert, bis endlich die anderen Protagonist:innen in Gestalt von Rotkäppchen und der Jäger:in die Bildfläche betreten. Der Wolf ist tot, es lebe der Wolf. Ein neues Zeitalter einläutend, feiern wir mit ihnen den kurzen Moment einer Utopie von Liebe und Solidarität, die jedoch schon bald in neue Formen von Unterdrückung mutieren wird.

Mit dem Rotkäppchen-Stoff im Gepäck, erzählt »WOLF« eine blutrünstige lovestory, die für einen Augenblick eine freiheitliche Vision aufscheinen lässt, bevor die Revolution ihre Kinder im ewigen Kreislauf von Fressen und Gefressenwerden doch wieder verschlingt.
Zusammen mit dem queeren Performer*innenpaar Lucy Wilke und Lotta Ökmen erzählt Sahar Rahimi & Team in eindringlichen Bildern vom allerletzten Aufbäumen alter und dem Erstarken neuer Systeme, von identitätspolitischem Getöse, romantischem Gesülze und falschen Gedärmen.

Performance Lucy Wilke, Lotta Ökmen Text, Regie Sahar Rahimi Licht, Video, Raum Joscha Eckert Sound Niklas Kraft Künstlerische Mitarbeit Golnaz Farmani Figurenbau Veit Kowald, Benedikt Gahl Kostüm Nadine Bakota Stimme Joshua Lerner Produktionsleitung ehrliche arbeit – freies Kulturbüro Produktionsassistenz Nike Hartmond

 

Eine Produktion von Rahimi+Gerst GbR in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und den Fonds AUTONOM des Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Dates

Premiere

  • Feb 17, 2021
Past Dates
  • Feb 17, 2022
  • Feb 18, 2022
  • Feb 19, 2022