Do

12.3.

20:00 Premiere
UNBEHAUN

So

15.3.

18:00
UNBEHAUN

Sa

21.3.

Do

26.3.

Fr

27.3.

Sa

28.3.

So

29.3.

Do

9.4.

20:00
aliveduo

Fr

10.4.

20:00
aliveduo

Sa

11.4.

20:00
Deckenbach | Gramß | Kavukoğlu | Hausotte

So

12.4.

18:00
Deckenbach | Gramß | Kavukoğlu | Hausotte

Di

14.4.

19:00
mit Raúl Krauthausen und Marc-Uwe Kling

Do

16.4.

20:00
YETZE Casino Night #2: Blurry Records Label Night

Sa

18.4.

So

19.4.

19:00
The Shimmy Shake School for Burlesque

Do

23.4.

20:00 Premiere
Miguel Witzke Pereira

Sa

25.4.

20:00
Miguel Witzke Pereira

Produktionen

  • © Tanno Pippi

  • © Tanno Pippi

  • © Tanno Pippi

  • © Tanno Pippi

  • © Tanno Pippi

  • © Tanno Pippi

  • © Tanno Pippi

  • © Tanno Pippi

ANTIGONE pitched

Julia*n Meding / ANTISEPT

60 Minuten
Saal

Julia*n Meding und ihre Kollaborateur:innen reduzieren in »ANTIGONE pitched« den Antigone-Stoff auf drei Figuren und einen nicht näher definierten, gesetzeswidrigen, Akt der Fürsorge. Antigone begibt sich dabei nicht nur in Konflikt mit der destabilisierten Herrscherfigur Kreon und ihrer schwesterlichen Lover*in Haimon*ie, sondern vor allem mit sich selbst. Genauer: mit einer in sich geschlossenen Vorstellung von Subjektivität westlicher Prägung.
Dafür werden mittels „Pitching“ Stimmen und Gesten verzerrt, entfremdet und bis ins Ungewohnte hysterifiziert. Es entsteht eine ausgestellte, überformalisierte Darstellungsweise, die komplexere Formen von Subjektivität und Abstraktion vorstellbar machen. Figuren, Identitäten, Körper, Musik, Bühne, Kostüme und Publikum finden neue Verbindungspunkte, die gleichzeitig verkomplizieren und poetisieren. Fürsorgebeziehungen können von dort aus neu gedacht und in ihren Ambivalenzen beleuchtet werden. Auch in einer Arbeitsweise, die bewusst prozesshaft gestaltet ist und versucht, jenen im Theaterbetrieb Raum zu geben, die nicht fitten:

„This call is for those,
who are faced with themselves as vulnerability and fragi­lity every day.
For those,
who fight for their ex­perience to be seen.
For those,
who were never meant to live:
because this world was built against them.
This is for you.”

(Adaptierte Textstelle basierend auf Johanna Hedva: Sick Women Theory)

Unter dem Label ANTISEPT lädt Julia*n Meding verschiedene Kollaborateur:innen ein, zu selbstermächtigenden Lesarten von chronische Krankheit / Be_hinderung und alternativen Konzepten von Heilung zu arbeiten. Gemeinsam entwickelt die Konstellation Probenstrategien und Formen sinnlicher Vermittlung.


Performer:innen Rahel Crawford Barra, Ariel Nil Levy, Julia*n Meding Regie Julia*n Meding, Tina Turnheim Dramaturgie, Produktionsleitung Annett Hardegen Konzept Bühne Nadia Fistorol, Valentina Primavera Mitarbeit Bühne Raiko Sanchez, J.W. Vahl Kostüm Nora Hansen Lichtdesign, Technische Leitung Lilith Kautt Musik Julia*n Meding Sound Björn Stegmann Text Annett Hardegen, Julia*n Meding, Tina Turnheim Vorarbeit Text und Konzept Friederike Hirz Theoretische Begleitung Luce DeLire Titelgestaltung / Video Maryvonne Riedelsheimer Mit Texten und Inspiration von  Karen Barad, Judith Butler, Lindsay Eales & Danielle Peers, Johanna Hedva, Suely Rolnik, Legacy Russel, Sophokles, Paul B. Preciado

Eine Produktion von Julia*n Meding / ANTISEPT in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur.
Mit Unterstützung von Vierte Welt und den Residenzprogrammen #takecare und #takeheart des Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR, in Kooperation mit HELLERAU, Europäisches Zentrum der Künste.

Termine

  • 27.10.2023
  • 27.10.2023 Premiere
  • 28.10.2023
  • 29.10.2023
Access / Content Note

deutsch und englisch (der gesamte gesprochene Text wird übertitelt)
zugänglich für Rollstuhlnutzer*innen
verschiedene Sitzmöglichkeiten

Teil der Vorstellung sind laute Geräusche und flackernde Lichter (Stroboskopeffekte).
Es gibt Nacktheit und abstrahierte kinky action.