»Antigone pitched« unterzieht den Antigone-Stoff einer queeren crip Lesart und reduziert ihn auf drei Figuren und einen gesetzeswidrigen Akt der Fürsorge. Stimmen und Gesten werden verzerrt, entfremdet und bis ins Ungewohnte hysterifiziert: Ein hyperformalisiertes Spiel, das Verkörperung verkompliziert und poetisiert.
Unter dem Label ANTISEPT lädt Julia*n Meding verschiedene Kollaborateur:innen ein, zu selbstermächtigenden Lesarten von chronische Krankheit / Be_hinderung und alternativen Konzepten von Heilung zu arbeiten. Gemeinsam entwickelt die Konstellation Probenstrategien und Formen sinnlicher Vermittlung.