Fr

11.9.

20:00 Premiere
maulwerker performing music

Fr

18.9.

20:00
Hanik Soleimani & Marianna Wicha

Sa

19.9.

20:00
Hanik Soleimani & Marianna Wicha

So

20.9.

18:00
Jigaraki

Di

29.9.

19:30
Paul Marianne Furtwängler

Mi

30.9.

21:00
Compagnie troisbatailles

Do

1.10.

18:30
Compagnie troisbatailles

Do

1.10.

21:00
Compagnie 88 mètres/seconde

Fr

2.10.

19:00
Compagnie 88 mètres/seconde

Fr

2.10.

21:00
collectif particules fines

Sa

3.10.

Sa

3.10.

18:00
collectif particules fines

Sa

3.10.

20:00
Paul Marianne Furtwängler

Sa

3.10.

21:30
Livi Scheucher, Thea Ehre, Kirikou Gueye

So

4.10.

14:00
Massandje Sanogo a.k.a. Oxybabe

So

4.10.

20:00
Livi Scheucher, Thea Ehre, Kirikou Gueye

Mi

7.10.

19:30
ONCE WE WERE ISLANDS, Ruby Louise Rose & Guests

Fr

9.10.

10:00 Premiere
Sebastian Mauksch & Team

Sa

10.10.

19:00
Sebastian Mauksch & Team

So

11.10.

16:00
Sebastian Mauksch & Team

Mo

12.10.

09:00
Sebastian Mauksch & Team

Mo

12.10.

11:00
Sebastian Mauksch & Team

Di

13.10.

09:00
Sebastian Mauksch & Team

Di

13.10.

11:00
Sebastian Mauksch & Team

Mi

14.10.

10:00
Sebastian Mauksch & Team

Produktionen

  • © Tanno Pippi

  • © Tanno Pippi

  • © Tanno Pippi

  • © Tanno Pippi

  • © Tanno Pippi

  • © Tanno Pippi

  • © Tanno Pippi

  • © Tanno Pippi

ANTIGONE pitched

Julia*n Meding / ANTISEPT

60 Minuten
Saal

Julia*n Meding und ihre Kollaborateur:innen reduzieren in »ANTIGONE pitched« den Antigone-Stoff auf drei Figuren und einen nicht näher definierten, gesetzeswidrigen, Akt der Fürsorge. Antigone begibt sich dabei nicht nur in Konflikt mit der destabilisierten Herrscherfigur Kreon und ihrer schwesterlichen Lover*in Haimon*ie, sondern vor allem mit sich selbst. Genauer: mit einer in sich geschlossenen Vorstellung von Subjektivität westlicher Prägung.
Dafür werden mittels „Pitching“ Stimmen und Gesten verzerrt, entfremdet und bis ins Ungewohnte hysterifiziert. Es entsteht eine ausgestellte, überformalisierte Darstellungsweise, die komplexere Formen von Subjektivität und Abstraktion vorstellbar machen. Figuren, Identitäten, Körper, Musik, Bühne, Kostüme und Publikum finden neue Verbindungspunkte, die gleichzeitig verkomplizieren und poetisieren. Fürsorgebeziehungen können von dort aus neu gedacht und in ihren Ambivalenzen beleuchtet werden. Auch in einer Arbeitsweise, die bewusst prozesshaft gestaltet ist und versucht, jenen im Theaterbetrieb Raum zu geben, die nicht fitten:

„This call is for those,
who are faced with themselves as vulnerability and fragi­lity every day.
For those,
who fight for their ex­perience to be seen.
For those,
who were never meant to live:
because this world was built against them.
This is for you.”

(Adaptierte Textstelle basierend auf Johanna Hedva: Sick Women Theory)

Unter dem Label ANTISEPT lädt Julia*n Meding verschiedene Kollaborateur:innen ein, zu selbstermächtigenden Lesarten von chronische Krankheit / Be_hinderung und alternativen Konzepten von Heilung zu arbeiten. Gemeinsam entwickelt die Konstellation Probenstrategien und Formen sinnlicher Vermittlung.


Performer:innen Rahel Crawford Barra, Ariel Nil Levy, Julia*n Meding Regie Julia*n Meding, Tina Turnheim Dramaturgie, Produktionsleitung Annett Hardegen Konzept Bühne Nadia Fistorol, Valentina Primavera Mitarbeit Bühne Raiko Sanchez, J.W. Vahl Kostüm Nora Hansen Lichtdesign, Technische Leitung Lilith Kautt Musik Julia*n Meding Sound Björn Stegmann Text Annett Hardegen, Julia*n Meding, Tina Turnheim Vorarbeit Text und Konzept Friederike Hirz Theoretische Begleitung Luce DeLire Titelgestaltung / Video Maryvonne Riedelsheimer Mit Texten und Inspiration von  Karen Barad, Judith Butler, Lindsay Eales & Danielle Peers, Johanna Hedva, Suely Rolnik, Legacy Russel, Sophokles, Paul B. Preciado

Eine Produktion von Julia*n Meding / ANTISEPT in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur.
Mit Unterstützung von Vierte Welt und den Residenzprogrammen #takecare und #takeheart des Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR, in Kooperation mit HELLERAU, Europäisches Zentrum der Künste.

Termine

  • 27.10.2023
  • 27.10.2023 Premiere
  • 28.10.2023
  • 29.10.2023
Access / Content Note

deutsch und englisch (der gesamte gesprochene Text wird übertitelt)
zugänglich für Rollstuhlnutzer*innen
verschiedene Sitzmöglichkeiten

Teil der Vorstellung sind laute Geräusche und flackernde Lichter (Stroboskopeffekte).
Es gibt Nacktheit und abstrahierte kinky action.